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Beamen, aber wie?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Tips und Tricks" wurde erstellt von Ernesto, 6 Juni 2019.

  1. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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  2. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Willst du das wirklich tun?
    „Lieferung aus Hongkong bis spätestens 06.August“ !!!!!
    „Käufer bezahlt Rückversand“.

    Viel Glück :D
     
  3. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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    Das waren jetzt nur ein paar Beispiele, ähnliche Geräte gibt es auf Ebay reichlich, auch mit Zeitnaher Lieferung von wenigen Tagen.
    Habe mir kürzlich eine weitere PleinAir Box bestellt. Die kam auch aus Hongkong und war auch ca. 6 Wochen unterwegs, dass möchte ich bei diesem Beamer
    dann lieber doch nicht.
     
  4. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Ja, das ist ganz allein deine Entscheidung und bei der Preislage auch ein wenig Glücksache.
    Egal, wie du dich entscheidest, es wäre interessant, wenn du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.

    LG Ernesto
     
  5. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Hallo Jörg,

    Ich habe mir die 30€ Chinabeamer noch einmal genauer angesehen.
    Bei dem einen steht 7000 Lumen und das bei 15 Watt. Das ist meiner Meinung nach nicht möglich.
    Es ist auch nirgends von ANSI - Lumen die Rede. So ein Teil hat meiner Meinung nach höchstens 50 echte Ansilumen.
    Bei der Auflösung wird oft die Eingangsgröße angegeben, das ist Quatsch entscheidend ist die Ausgangsgröße.
    Diese wird bei dem einen Gerät mit 320x180 Pixel angegeben. Das ist viel zu wenig.
    Das Kontrastverhältnis ist mit 500 :1 auch sehr bescheiden.

    Ich würde auf folgendes achten. Erst ab ca. 500 echten ANSI-Lumen ist das Gerät halbwegs tageslichttauglich.
    Das Kontrastverhältnis sollte mindestens 5000:1 betragen.
    Eine Ausgangsauflösung von 800 Pixel wäre das Minimum.

    ich habe solche Geräte schon ab ca. 70 € gesehen.

    das nur zur Info, ansonsten bin ich gespannt, wie du dich entscheidest.

    LG Ernesto
     
  6. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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    Oh vielen dank Ernesto, darauf werde ich achten!
    Dann gebe ich doch lieber ein paar "Euronen" mehr aus bevor ich mir so ein Teil für die Tonne hole.

    PS. Hast du vielleicht ein paar Links für die entsprechenden Geräte, dann muss ich nicht lange rumsuchen?
     
  7. Lillemut

    Lillemut Aktives Mitglied

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    Vielen Dank für deine ausführlichen Erklärungen.:thumbsup:

    Die Vorteile kann ich nur unterstreichen.
    Das Allerwichtigste ……… es spart enorm viel Zeit!!!!! Das kann man gar nicht oft genug betonen.
    Bei großformatigen Bildern musste ich oft eine Woche nur für die Vorzeichnung rechnen. Heute bekomme ich das quasi in Minuten hin. Ok ich habe es erst zweimal ausprobiert, aber es ging schnell.

    Und zur Schelte. :D
    Die Künstler der vergangenen Jahrhunderte malten zumeist Auftragsarbeiten. Für eine realistische Abbildung waren ihnen so ziemlich alle Mittel recht und billig.
    Sie benutzten eine Rastermethode, in dem sie Fäden auf einen Rahmen spannten.
    Sie benutzten eine Art Siebdruck, indem sie viele Löcher in das Papier mit ihrer Vorlage stanzten. Mit Hilfe von Farbbeuteln wurde dann die Vorzeichnung übertragen. (z.B. Michelangelo)
    Dürer hatte eine Apparatur aus Schnüren und Stäben.
    Und nicht zu vergessen die Camera Lucida..

    Es gibt dazu eine schöne Doku auf BBC von David Hockney, der sich damit beschäftigt hat.
    Ich habe das nicht mehr so genau in Erinnerung, also nagelt mich nicht auf Details fest.
    Er fand heraus, dass Anfang des 1800 Jahrhunderts die Qualität der Portraits vieler Künstler schlagartig besser wurde. Zeitgleich mit der Erfindung der Camera Lucida.
    Dazu gibt es aber auch kontroverse Diskussionen.

    Egal ob man Freihand malt, sich einem Raster bedient oder Transferpapier nutzt, Diaprojektor, Leuchttisch, Overheadprojektor, Episcope oder Beamer benutzt, eigentlich geht es immer um die eine Frage:

    Ist man dann noch Künstler oder Kopist?

    Die Frage kann man klar mit ... Ja, man ist noch Künstler ... beantworten.

    Jeder der malt bringt seine eigenen langjährigen Erfahrungen und Vorkenntnisse mit ein und diese werden ständig erweitert. Man lernt doch nie aus.
    Meine Workshop Teilnehmer erhalten alle die gleiche Vorzeichnung, die sie dann mit Hilfe von Transferpapier auf den Keilrahmen übertragen.
    In dem Kurs geht es um die Maltechnik und nicht ums zeichnen und so geht es am schnellsten.
    10x die gleiche Vorlage bedeuten trotzdem 10 unterschiedliche Ergebnisse.:)

    Mögen auch heutige Fotorealisten und wie sie sich sonst noch nennen auch alles an technischen Hilfsmitteln nutzen, was sie bekommen können, so hat doch jeder einen ganz eigenen Stil entwickelt.

    Eine gute Freundin von mir bekam einen Beamer geschenkt. Den habe ich mir vor einem Jahr angesehen und er hat mir sehr gut gefallen.
    Letzten Sommer habe ich mir auch einen zugelegt. Den habe ich noch nicht oft benutzt, das ist aber eher krankheitsbedingt gewesen.
    Es ist ein Optoma DH 350 DLP. Er war etwas teurer (knapp über 500 Euro), aber ich denke er wird nun auch häufiger in Gebrauch sein. Ich kann ihn bei Tageslicht nutzen und er ist auch für sehr große Leinwände geeignet.
    Das Ding hat 3200 Lumen und ein Kontrastverhältnis von 22000:1 und wenn es USB tauglich ist, wovon ich ausgehe, dann habe ich es noch nicht entdeckt, weil ich mich nie mit technischen Dingen beschäftige.
    Ok und mein Mann möchte damit Filme schauen und er hat sich eine Leinwand besorgt. :D Die hat er aber so häufig benutzt wie den Grill. Nämlich nie.

    Eines habe ich herausgefunden. Auf einer Leinwand mit einer Grundierung in Umbra gebrannt sieht man auch mit diesem Beamer nicht besonders viel.:rolleyes:

    Vielleicht seid ihr ja in einem Kunstverein oder einer Malgruppe. Dann könnte man sich die Kosten teilen.
     
  8. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    das ist echt sehr schwierig. Ich tendiere eher zu hochwertigeren Geräten.
    Vielleicht so was? (ohne Gewähr)
    https://www.stern.de/vergleich/mini-beamer/
    Aber wie gesagt: Die Auswahl ist riesig und ich kann auch nicht beurteilen ob die was taugen.
    LG Ernesto
     
  9. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Hallo Lillemut,
    toller Beitrag.
    Die Fotorealisten planen ihre (meist großformatigen) Arbeiten minutiös und setzen selbstverständlich Hilfsmittel ein.
    Da ist ein Beamer das Mittel der Wahl. Ein Könner kommt auch ohne zum selben Ergebnis, es dauert halt einfach nur länger.
    Umgekehrt erzielt man auch mit Hilfsmitteln nicht automatisch gute Bilder. Jemand der Licht und Schatten, Farben; Luftperspektive usw. nicht sieht, dem hilft auch die beste Vorzeichnung nichts.

    Dein Beamer ist hat sehr gute Werte und ist auch für größere Formate und dunkle Untergründe gut geeignet. Er ist natürlich etwas größer, als ein LED-Beamer, aber wenn du das mit dem Ausrichten im Griff hast, sicher eine feine Sache.
    LG Ernesto
     
  10. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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    Hallo Ernesto,
    also gedanklich kreise ich um dieses Gerät:
    https://www.saturn.de/de/product/_acer-c200-2410367.html

    Mittlerweile bevorzuge ich sowieso eher kleinere Formate und mit einem abgedunkelten Raum hätte ich auch keine Probleme.
    Klar, es ist auf keinen Fall die Beamer-Oberliga, doch das Ding ist bestimmt besser als die "30 Euro Schleudern" aus China.
     
  11. red

    red Senior Mitglied

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    Wenn ich hier das Interesse an Beamern sehe, werden wir in Zukunft uns nicht mehr um falsche Proportionen und falsche Perspektive unterhalten müssen.
     
  12. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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    Ach damit hatte ich persönlich bis jetzt auch wenig Probleme:D
    Mir geht es hierbei in erster Linie darum, schneller ans eigentliche malen zu kommen und nicht ewig lang an einer ordentlichen
    Vorzeichnung rum zuschrauben:)
     
  13. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Ich habe ich mal ein wenig informiert.
    Helligkeit, Kontrast und Auflösung sind nicht berauschend.
    Das ist eigentlich klar, weil das Gerät sehr klein und handlich ist.
    Der eingebaute Akku ist von Vorteil.
    Was mich stutzig macht:
    Um das Geräte komplett kabellos zu betreiben braucht man offenbar einen Microcastsender (ca 60€)
    Mit dem USB- Anschluß kann man scheinbar keine Daten einlesen!!
    Die Mindestprojektionsgröße beträgt 640mm, d.h, willst du näher rangehen, um kleinere Bilder zumachen, wird es unscharf.

    hier:
    https://www.testberichte.de/p/acer-tests/c200-testbericht.html

    Wer die Wahl hat, hat die Qual :(

    LG Ernesto
     
  14. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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    Wenn der USB quasi ohne die wichtigste Funktion daher kommt, (was im Grunde der totale Blödsinn ist) dann streiche ich das Gerät sofort von meiner Liste!
    Ja, wer die Wahl , hat die Qual.....ich glaub ich verzichte lieber auf einen Beamer, dass ist mir alles zu verworren....mal schauen:cool:
     
  15. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Ja, es ist wirklich sehr verworren.
    Dieser Acer ist für den mobilen Einsatz konzipiert, speziell da, wo es keinen Stromanschluss gibt. (Skihütte o.ä.)
    Die Daten (Bild, Videos mit Ton) werden vorzugsweise mittels Microcast, drahtlos vom Smartphone übertragen.
    Der USB-Anschluß dient nur als Power-Bank um das Smartphone wieder aufzuladen.

    Wir brauchen eigentlich nur einen ganz simplen Beamer, ohne jeglichen Schnickschnack. Einen speziellen Malbeamer wird es kaum geben. Welcher normale Nutzer will schon ausschließlich ein und dasselbe Bild eine halbe Stunde lang ohne Ton anschauen?
    Trotzdem gibt es günstige Geräte, die gut für unsere Zwecke geeignet sind. Man müsste halt so ein Teil ab ca 50€ einfach ausprobieren und wenn‘s nichts taugt wieder zurückschicken. Da geht man eigentlich kein Risiko ein.

    Neben den, bereits erwähnten Kriterien sollte man auch noch auf die Projektionsgröße achten, d.h. für kleine Formate entsprechend einen kleineren Beamer, der auch entsprechende Formate scharf abbilden kann.

    LG Ernesto
     
  16. Malmal

    Malmal Forum-Guru Mitarbeiter Administrator

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    Der LG Beamer den du verwendest erfüllt diese Voraussetzungen?
    Gegebenenfalls würde ich dann doch etwas tiefer in die Tasche greifen und lieber Nägel mit Köpfen machen. Besser als ewig zu suchen, nichts richtiges finden und mich am Ende doch ärgern. Wäre das deine Empfehlung?
     
  17. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Ja, für meine Zwecke optimal.
    Das Modell heißt: LG PB 60 G. Er ist allerdings nicht mehr erhältlich.
    Ich denke, es gibt heute ähnlich gute Geräte für weniger Geld.
    LG Ernesto
     
  18. Ernest

    Ernest Forum-Guru

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  19. Malmal

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    Danke Ernesto, so habe ich schon mal einen "Leitfaden".
    Da werde ich mal stöbern, irgendwas werde ich schon finden, vielen dank Erhard.

    PS. Es eilt auch nicht, im nächsten Monat (Urlaub) werde ich sehr viel Plein Air malen.
    Die Sache mit dem Beamer war eher als "Plan B" gedacht, für den Fall das dass Wetter nicht mitspielt:D
     
  20. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    noch eine interessante Sache.
    Früher mussten die Projektoren immer genau mittig platziert werden. Das ist aber sehr störend:
    Befindest du dich vor dem Gerät, wirfst du einen Schatten, bist du dahinter, steht er störend vor dem Bild. Wer kennt das nicht von den Diavorträgen.
    Deshalb haben viele Beamer einen schrägen Projektionswinkel, d. h. man kann sie auf den Tisch stellen, sie strahlen schräg nach oben und man hat freie Sicht auf die Leinwand. Normalerweise entsteht so aber ein trapezförmig verzerrtes Bild, die Geräte gleichen das aber automatisch aus. Umgekehrt kann man einen Beamer auch an die Decke hängen.
    Beim Zeichnen ist das auch vorteilhaft:

    Ich mache viel Portraits im Auftrag, diese sind oft im Hochformat. Ich drehe das Bild um 90° nach rechts.

    Bild.1: das liegende Bild, man sieht, der Beamer steht tief und strahlt nach oben.
    Bild-2: jetzt drehe ich den Beamer mit dem Stativ auf Hochkant. Er steht jetzt nach rechts versetzt. Das Licht kommt schräg von rechts.
    Das hat den Vorteil, dass ich mich schön mittig vor die Zeichnung stellen kann ohne einen Schatten zu werfen.
    Bild-3: Nur die Hand wirft einen Schatten, der stört aber überhaupt nicht.

    Das Hochkantstellen des Beamers hat zudem den Vorteil, dass man die volle Auflösung nutzen kann.

    LG Ernesto
     

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