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Ein Grund, den günstigen Pastelgrund selbst zu machen.

Dieses Thema im Forum "Pastellkreide - Sonstiges" wurde erstellt von 4212, 23 Juli 2018.

  1. AnJa

    AnJa Moderator

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    Hallo 4212,

    Dein link ist sehr interessant!
    Ich liebe Bilder Alter Meister.
    Hier kann man in die Bilder regelrecht hineinkriechen und sich umsehen.
    Danke.
     
  2. 4212

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    Hallo Anja,

    das verlinkte Bild habe ich sogar vor einigen Wochen in Berlin direkt vor Ort gesehen. Einige Meisterwerke waren leider hinter Glas eingefasst und man konnte keine schönen Aufnahmen machen (wegen der Spiegelung). Notfalls mache ich mir bei ausgewählten Motiven die Mühe, mit Screen-Capture und Photoshop die hoch aufgelösten Bilder zusammenzuflicken. Solch hoch aufgelösten Bilder sind im Internet leider sehr sehr rar.
    Für die Straßenmalerei eignen sich großformatige Barock-Motive natürlich hervorragend. Was ich konkret machen möchte bleibt im Detail natürlich geheim.
    Servus
     
  3. 4212

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    Hey Super!,

    manche Bilder kann man dort ( artsandculture.google.com ) doch in hoher Auflösung herunterladen!
    "Dieses Kunstwerk herunterladen (bereitgestellt vom ... )." Einfach auf Herunterladen Symbol draufklicken und los gehts.

    Die Seite ist doch brauchbar. Bei einigen Meisterwerken lohnt sich auch der große Aufwand mit Zusammenflicken. Wenn es nicht anders geht muss es eben so gehen.
    Servus
     
    AnJa gefällt das.
  4. 4212

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    Hallo Freunde,

    wenn man etwas rumstöbert und externe Links weiter verfolgt, bekommt man manchmal auch die Bilder zum Download angeboten.
    Hier an diesem Beispiel:
    https://artsandculture.google.com/asset/aurora-taking-leave-of-tithonus/bQGs3_XDKTOMBA
    ->Externer Link: Find out more about this object on the Museum website.
    http://www.getty.edu/art/collection...aurora-taking-leave-of-tithonus-italian-1704/
    -> Download (21.4 MB Bild zum Herunterladen!)
    Klasse! Was für schöne Gemälde!

    Manchmal muß man den Ersteller-Link folgen und wenn der Autor etwas mit Wikipedia z.B. gemacht hat, dort suchen. Link ist dann angegeben. Irgendwie kommt man schon an Bilder mit hoher Auflösung ran.
    Die Mühe lohnt sich oft.
    Servus
     
  5. 4212

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    So ein Mist! In meiner Euphorie habe ich jetzt mein Mobildatenvolumen richtig strapaziert (also aufgebraucht) und muß mit 56 kBit/s Schneckentempo surfen.
    Ein 62 MB Bild dauert dann schon mal 3-4 Stunden!
    Gerade, wenn es richtig spannend wird. So ein Fuck aber auch!
     
  6. 4212

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    Hallo Freunde,

    heute ist ein Glückstag für mich.

    Silikat-Katzenstreu:
    Bei Müller habe ich 2 x 8 Liter Packung Silikat-Katzenstreu gefunden und gleich geschnappt (Regal jetzt leer). Die waren auch noch im Angebot (á 6,99 EUR) und es scheint so, es handele sich um den Restbestand. Bestimmt hat die EU die Finger im Spiel und das Zeug verschwindet als Katzenstreu vom Markt. Die Marke heißt CatClin und genau das richtige Ausgangskornmaterial für die Pastellgrundierung (duftfrei, farblos und sogar Premium Qualität). Ich werde mal schauen, ob ich in den nächsten Wochen meinen Vorrat etwas aufstocken kann. Ich muß noch einige andere Läden abklappern.

    Ich habe das Zeug ohnehin gebraucht und es hat sich kürzlich herausgestellt, das in der Herstellung des Kieselgelmehls einige Änderungen notwendig sind. Ohne neues Kornmaterial kann ich die Änderungen nicht weiter entwickeln und testen. Das Ziel ist dabei die Erhöhung des Durchsatzes (Mahleffizienz), hohe Reproduzierbarkeit (immer gleiche Qualität des Resultats) und Einfachheit (idiotensicher leicht herstellen). Es macht leider viel Arbeit, da ich das Resultat jedesmal unter dem Mikroskop überprüfen muß. Bei dieser Gelegenheit mache ich auch schöne Fotos für die PDF-Anleitung. Bitte etwas mehr Geduld. Was lange währt, wird endlich gut.

    Bettlaken, Bettbezüge:
    Heute 12 auf einen Streich! Diesmal habe ich richtig gute und viele gleiche Stoffe erworben, die für große Formate sehr gut geeignet sind. Vor allem die Bettbezüge, da die zweilagig sind (ideal zum Verkleben, da gleiches Stoffmaterial). Ich glaube, ich habe langsam genug Maltücher.

    Es gibt viel zu tun für mich.
    Servus
     
  7. 4212

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    Hallo Freunde,

    es geht leider schleppend voran. Vor allem die mikroskopische Untersuchung und das Ausmessen der Körner ohne passende Werkzeuge. Bisher habe ich die Korngröße unter dem Lichtmikroskop mit dem Auge durch Abschätzen ermittelt (Skalenaufdruck einer Schublehre als Vergleichsmaß). Die ist eben nur Pi mal Daumen genau. Ich habe ein gebrauchtes USB Mikroskop vor einiger Zeit zwar gekauft, aber da war keine Treiber-CD dabei und ich konnte es bisher nicht zum Laufen bringen. Im Netz den aufzufinden gestaltet sich als zeitaufwendig und riskant (meist werden Malware und Viren statt echte Treiber angeboten). Mit dem Smartphone und dem Lichtmikroskop aufzunehmen ist sehr mühsam (siehe unten). Scheint aber irgendwie zu funktionieren. Ich hätte aber gerne Aufnahmen vom USB Mikroskop und werde das Ding bald hoffentlich irgendwie zum Laufen bringen.

    Unten sieht man ein Teil des Mahl-Setups. Mit dem Standmixer, Kieselgel (Silikat-Katzenstreu) und Wasser wird das Kieselgelmehl in gewünschter Korngröße hergestellt. Völlig staubfrei und ohne zu sieben. Die wesentlichen Arbeitsschritte sind dabei: Maschine mit Kornmaterial füttern, Maschine ein- und ausschalten, Zeit stoppen, Flüssigkeiten umgießen, Flüssigkeiten im Meßbecher aufwirbeln und umgießen, absetzen lassen, etc.
    Das Setup-Bild stelle ich schon mal rein, nur damit ihr eine Vorahnung bekommt, wie einfach und effektiv das ganz ist.

    Servus
     

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  8. 4212

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    Hallo Freunde,

    ich habe das USB-Mikroskop (gabs mal bei ALDI-Süd, Marke Schrott, ich meine billig und taugt nichts) endlich zum Laufen gebracht. Auf archive.org hat glücklicherweise jemand das ISO-Image der orginal CD reingestellt. Die maximale Vergrößerung beträgt bei dem Mikroskop x 200. Die reicht gerade so. Die Korngrößenmessungen kann ich nun digital vornehmen und die Genauigkeit wird besser nach dem Eichen sein. Das Erstellen von Histogrammen über Korngrößen sprengt den Rahmen allerdings und werde das vorerst weglassen.
    Jetzt heißt es, welche Parameter (Absetzwartezeiten und Menge entnommer Flüssigkeiten, etc.) führen zu welcher max. Korngröße. Das muß ich ermitteln und dokumentieren. Macht leider viel Arbeit.
    Servus
     
  9. 4212

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    Hallo Freunde,

    ich war faul und abgelenkt. Außerdem hatte ich nicht viel Zeit für mein Projekt.
    Das USB-Mikroskop ist ein Geduldsspiel. Wie kann man so eine dämliche Fokusführung bauen? Es erfordert viel Zeit, Geduld und Geschicklichkeit, die richtige Schärfe einzustellen. Ich habe auch schon etliche Proben zum Anschauen und Auswerten vorbereitet.

    Jetzt habe ich endlich den passenden PVC-Bodenbelag gekauft: 2,1 m x 4 m in einem Stück, Schachbrettmuster (ideal für gerade Linien und rechte Winkel), Schwarz-Weiß, relativ glatt und 2 mm dick. Ich bin relativ spät dran und muß mich echt ranhalten, um große Leinwände herzustellen. Bald fängt die neue Saison an und ich muß einige Motive vorbereiten.

    Zu meiner Begeisterung habe ich eine schöne und nützliche Schummel-App für mein Android Smartphone gefunden:
    Overlay Camera 5.0.2 bei Google Play (Android).
    Einfach genial die App. Damit kann ich meine Motive direkt vom Smartphone aus freihand auf die Leinwand abpausen. Zu der Kamera läßt sich ein Bildmotiv als Hintergrund überlagern. Die Transparenz, Größe, Drehlage, Ausschnitt, etc. lassen sich direkt und leicht anpassen. Es sieht so aus, als würde ich von der Vorlage vom Smartphone aus abzeichnen. Dabei sehe ich meinen Stift in der Kamera und fahre die Konturen einfach nach. Das ist echt genial. Kann ich nur empfehlen. Probiert mal das aus.

    Servus
     
  10. 4212

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    Hallo Freunde,

    eine weitere Schummel-App, SketchAR, ist wegen ihrer dämlichen und raffgierigen Entwickler wahrscheinlich völlig unbrauchbar. Kaum habe ich einige Einstellungen und Justierungen vorgenommen, bleiben einem insgesamt keine 10 Sekunden Zeit (also inklusive Einstellzeit usw.), dieses dämliche Stück Shite auszuprobieren. Dann will das Stück Shite unbedingt gekauft werden. Eine 3-Tage Ausprobiermöglichkeit mündet automatisch als Monats-Abofalle für 2,59 EUR/Monat. So wie ich die App in Erfahrung gebracht habe, ist sie ziemlich beschränkt und unbrauchbar. So beschränkt wie die Entwickler selbst wahrscheinlich. Solch eine grandiose Dummheit gehört einfach bestraft. Kauft die App auf keinen Fall!

    Da lobe ich mir Overlay Camera. Ich muß mir ein kleines Stativ oder etwas ähnliches für mein Smartphone bauen, dann könnte es wirklich etwas taugen. Das würde eine Menge Zeit beim Übertragen einer Zeichnung auf die Leinwand sparen.

    Kennt jemand noch andere alternative Apps?

    Servus
     
  11. 4212

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    Hallo Freunde,

    ich habe neue "Kamera Lucida" Schummel-Apps gefunden und etwas getestet. Dabei habe ich mich jedesmal über die grandiose Beschränktheit der Entwickler sehr geärgert. Einige K.O.-Kriterien machen die Apps ziemlich unbrauchbar.

    Windows PC (auf Webcam-Basis):
    SimmTrace 2:
    Funktioniert. Ist aber auf dem PC und erfordert eine Webcam und eine Grafiksoftware, die die Einstellungen (Justierungen) erleichtert.

    System Android auf Smartphone:
    PIP Camera:
    Viel zu träge und zu langsam. Unbrauchbar.

    Fino - Camera Lucida:

    Ohne Internetzugang weigert sich die App zu arbeiten. Das geht wirklich nicht. Das größte K.O.-Kriterium überhaupt. Unbrauchbar.

    Trace and Draw:
    Zoomfunktion nicht an Ort und Stelle des Bildes. Extra dicker Rahmen um die App, damit man ja blos nicht viel auf dem ohnehin kleinen Smartphone sieht. Eine ziemlich beschränkte Sicht. So beschränkt wie der Entwickler selbst vermutlich.

    Artist's Eye Free:
    Zoom lässt sich nicht genug vergrößern. Daher völlig unbrauchbar. Was denkt sich der beschränkte Entwickler, der die App entwickelt hat?

    Camera Lucida AR:
    Zoomfunktion nicht an Ort und Stelle des Bildes. Erlaubt keine Rotation (nicht mal um 90 Grad) des Bildes. Dafür sehr einfache Bedienung. Könnte man durchaus einsetzen.

    Bisher macht das Rennen Overlay Camera. Die Android Apps könnte man auch auf einem Android-Tablet laufen lassen (größerer Bildschirm!). Dann wären einige Apps wieder so einigermaßen brauchbar.

    Das Wort zum Sonntag: Es gibt leider immer noch viel zu viele dumme und beschränkte Entwickler!
    Servus
     
  12. 4212

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    doppelte Post .. hat mal wieder was nicht funktioniert... immer diese beschränkten Entwickler...
     
  13. 4212

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    Hallo Freunde,

    ich mache eine kleine Odyssee der Hilfsmittel (Camera Obscura, Camera Lucida, etc.), um die zeitaufwendige Übertragung von Zeichnungen auf die große Leinwand etwas zu verkürzen. Ich bin etwas weiter gekommen und habe auch schon eine brauchbare Übergangslösung für mich gefunden. Leider mußte ich wegen der Beschränktheit von Apps (oder deren Entwickler) auch viele Tricks anwenden.

    Es geht. Sogar mit dem kleinen Smartphone. Auch direkt an der prallen Sonne und direkt auf der Straße vor Ort (Straßenmalerei). Also kann ich auch die Zeichnungen vor Ort übertragen. Eine weiße Leinwand mit Raster genügt. Die Lösung bietet sogar die Möglichkeit, mit der Hand übertragene Zeichnung zu überprüfen (Proportion, etc.). Oder direkt abpausen. Je nach Lust und Laune.

    Ich freue mich schon, die neue Lösung an einem Beispiel auszutesten.
    Servus
     
  14. 4212

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    Hallo Freunde,

    die neue "Smartphone Lucida" ist in Bau und soll die Softwarebeschränkungen weitgehend ausmerzen. Dann kommen mehrere Apps in Frage, die einigermaßen brauchbare Lösung bieten.

    Nun zu den Beschränkungen und die angewandten Tricks:

    1. Zu kleiner Bildschirm (typisch für Smartphone).
    Sichtfelderweiterung mit eine Linse (Lupe). Am Besten einen Okularaufsatz ähnnelden Ding, das man auf das Smartphone Display drauflegt und durchschaut (Linse im Fokusabstand natürlich). Das auch noch von innen Schwarz und matt ausgestattet ist und den Einsatz an der prallen Sonne ermöglicht. Ich zeige euch mal bald, wie das bei mir aussieht. Die modernen Smartphones haben heute genug Auflösung (mind. 1080p) und der Einsatz einer Lupe geht noch.
    Linse: mind. 25 mm Durchmesser, besser bis 40 mm, 40 mm - 60 mm Brennweite, asphärische bikonvexe Linse vorziehen. Linsen kann man ganz günstig bei Amazon kaufen. Schaut nach "Google Cardboard". Da gibt es zu den VR-Brillen-Bausätzen auch die passenden Linsen einzeln/paarweise für wenige Euro zu kaufen.
    Übrigens, ein 10 Zoll Android-Tablet wäre natürlich noch besser als ein Smartphone. Dummerweise habe ich weder Geld noch das Ding.

    2. Vergrößerung, Drehung und Verschiebung am Smartphone für die Bildausschnittsjustierung.
    Nicht alle Apps haben die gleiche Funktionalität. Schon gar nicht die Bedienerfreundlichkeit. Die oben angeführten Funktionen kann man auch kaum mit den Fingern am Smartphone so fein einstellen. Daher ist ein spezielles Gestell für das Smartphone erforderlich. Drehen und Verschieben kann man des Gestell mit der Hand viel besser und feiner. Vergrößerung (Zoom) kann man in der Variation der Höhe des Smartphones fein und präzise einstellen. Die Funktionen am Smartphone können daher nur eine grobe Einstellung für die Justierung dienen. Die Feinarbeit macht man dann am Gestell mit der Hand selbst. Das Gestell sollte allerdings ziemlich robust sein (standsicher, rutschfest, wackelfest, etc.). Dann kann man auch eine sehr große Zeichnung Raster für Raster (Bildausschnitt) auf den Malgrund übertragen. Einmal die Vergrößerung richtig justiert, braucht man nur noch das Referenzbild entsprechend am Smartphone zu verschieben und das Gestell auch. Das Übertragen einer großen Zeichnung geht dann Raster für Raster richtig ruck-zuck. Große Zeichnung = mehrere Quadratmeter Fläche.

    3. Zoombeschränkung an der App
    Teile das Referenzbild in mehrere Abschnitte und lade alle Abschitte in den Smartphone hoch. Bearbeite ein Abschnitt dann.

    4. Drehungsbeschränkung an der App
    Gib entsprechend mehrere Referenzbilder in verschiedenen Rotationslagen (0 Grad, 90 Grad, usw.) und lade diese in den Smartphone hoch.
    Mittlerweile finde ich eine Funktion, die Vergrößerung und Rotation des Referenzbildes in einer Geste ermöglicht (Zweifinger-Geste) wirklich sehr störend. Hat man den Zoom einigermaßen eingestellt, so hat man garantiert die Rotation vermurkst. Oder umgekehrt.

    Wenn ich mein "Apparat" gebaut habe, werde ich das hier zeigen. Erstaunlicherweise funktioniert es ziemlich gut und präzise, wenn man etwas übt und sich daran gewöhnt hat. Da macht Pausen in moderner Form richtig spaß. Und das geht wirklich schnell.

    Ich werde dann mal weiter werkeln..
    Servus
     
  15. 4212

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    Hallo Freunde,

    ich bin grad mal mit meiner "Smartphone Lucida V1.0" fertig geworden. Das Gestell ist optimiert für ca. 20 cm x 20 cm Bild-Raster. Ein etwas größeres Modell für größere Raster und noch bequemes Arbeiten ist auch schon fest geplant. Wie man in den unteren Bildern sehen kann, ist die Konstruktion einfach aber robust. Und das Ding habe ich auch schon an der prallen Sonne ausprobiert. Dadurch dass das Okular das Sonnenlicht fernhält und das Display verdunkelt, sieht man alles klar und deutlich durch die Linse. Eine passende Flügelmutter zum Fixieren der Höhe muß ich noch auftreiben.

    Das Ding ist das Beste, was mir passieren konnte. Ich spare richtig viel Zeit und Ressourcen. Kann ich wirklich jedem empfehlen.
    Servus
     

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  16. 4212

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    Hallo Freunde,

    das Kieselgel als Kornmaterial ist leider nur bedingt einsetzbar. Durch die Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen zerfällt es allmählich zu Staub (in einem Zeitraum > 6 Monaten bei dauerhaft varierenden Umwelteinflüssen). Für beständige Pastellgrundierungen empfehle ich daher Kornmaterialien wie Quarz- oder Marmormehl (oder andere beständige Steinmehle). Die Unbeständigkeit des Kieselgelmehls kann aufgehalten werden, wenn die fertigen Pastellbilder hinter Glas im Bilderrahmen vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt sind (also beidseitig weitgehend hermetisch versiegelt).

    Für die Straßenmalerei ist es ohne Probleme einsetzbar, wenn man auf die Beständigkeit pfeift und das fertige Bild nach der Saison ohnehin entsorgen will. Außerdem sorgt das Bindemittel dafür, dass der Zerfall der Körner verlangsamt wird, da sie gekittet werden.

    Das solltet ihr wissen, wenn ihr unbedingt Kieselgelmehl einsetzen wollt. Für mich gibt es leider keine andere billige und einfache Alternative als Kieselgel.

    Servus
     
  17. 4212

    4212 Aktives Mitglied

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    Hallo Freunde,

    beim Einsatz der "Smartphone Lucida" gibt es ein Autofokusproblem der Kamera. Kein Wunder, wenn der Maluntergrund weiß ist und die zeichnende Hand vor die Linse gerät und die Kamera versucht, die Hand zu fokusieren. Dadurch wird die Zeichnung unscharf. Abhilfe schafft ein ausgedrucktes Blatt Papier, das als Fokushilfe beim Abpausen dient. Legt man einfach auf den freien Maluntergrund unter der Linse und fertig. Bei Bedarf dann einfach verschieben. Ich habe eine Seite unten im Anhang als Fokushilfe reingestellt. Andere bedruckte Blätter gehen auch.

    Das größere Modell ist auch schon fertig und ich kann jetzt 40 cm x 40 cm Raster bearbeiten. Das funktioniert wirklich prima. Kostenintensive Beamer oder andere Hilfsmittel sind völlig überflüssig, wenn man schon ein Smartphone oder ein Tablet mit guter Auflösung besitzt und das Bild stückchenweise rastert. Einfach genial die Lösung.

    Servus.
     

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  18. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Vielen Dank für den Tipp mit der "Smartphone Lucida". Ehrlich gesagt, ich wusste nicht, dass es solche Apps gibt.
    Neugierig, wie ich bin, habe ich das mal ein wenig ausprobiert. Das Prinzip ist eigentlich genial. Bei kleineren Bildern kann man sofort loslegen, ohne das lästige Rastern. Als Kameraauflage geht auch ein Karton, Bücherstapel o.ä.
    Gleichzeitig auf das Smartphone zu blicken und auf dem Papier zu zeichnen, finde ich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe ja ganz andere Größenverhältnisse und außerdem ist das Bild auf dem Smartphone etwas zeitversetzt.
    Bei so großen Bildern, wie du sie machst ist das Rastern wohl unumgänglich und evtl. mit Ungenauigkeiten verbunden.

    Ich habe im Internet auch noch etwas Interessantes gefunden:
    Da hat einer das Smartphone in größerer Entfernung platziert, das gesamte Format erfasst und das Bild via Bluetooth auf einen Laptop übertragen, der sich beim Zeichnen ganz in der Nähe seiner Zeichenhand befindet. Bei dieser Methode könntest du evtl. komplett auf das Rastern verzichten und es wäre vielleicht auch bequemer. Du könntest dich frei auf deiner Zeichnung bewegen und das Gestell wäre nicht im Wege.

    Interessant ist die "Smartphone Lucida" allemal, jeder, der ein Smartphone besitzt, kann es sofort ausprobieren (App vorausgesetzt).
    LG Ernesto
     
  19. 4212

    4212 Aktives Mitglied

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    Hallo Ernesto,

    in der Tat, es ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig aber man gewöhnt sich recht schnell daran.

    Wichtig ist, dass das Smartphone eine gute Auflösung und großes Display besitzt. Überdies eine hohe Performance (Rechenpower) und die App effizient implementiert ist, damit die Zeitverzögerung gering und die Bildwiederholrate hoch bleibt. Mein Smartphone (Huawei P10 Lite) kommt geschätzt auf so 10 - 15 Bilder/s. Kaum merkliche Verzögerungszeit (in ms Bereich).

    Erstaunlicherweise bekommt man dennoch sehr genaue Zeichnungen. Mit Rastern werden diese noch genauer und man kann optische Verzerrungen (besonders an den Ecken und Rändern) der Kamera weiter minimieren.
    Wenn man bei überdimensionalen Bildern quasi mitten drin steht oder sitzt, geht es ohne Hilfsmittel kaum. Ein einfaches Radieren und Ausbessern einer Zeichnung ist wegen der Pastellgrundierung schon sehr problematisch. Es errinnert irgendwie an eine Vorzeichnung eines Freskos. Und da haben die alten Meister schon immer von Zeichnungen abgepaust. Also darf ich auch.

    Das mit Bluetooth oder WLAN-Anbindung habe ich schon ausprobiert. Kannste total vergessen. Zu hohe Verzögerungszeit und zu wenig Bildwiederholrate.

    Ein stabiles Gerüst, wie ich gebaut habe, ist wirklich von Vorteil. Kleineres Modell kann auch auf dem Schreibtisch bequem verwendet werden.

    Bei mir steht ein gutes Android-Tablet schon auf der Wunschliste. Bevor ich mir das leisten kann, muß ich erst etwas Kleingeld in die Brotkörbe "reinregnen" lassen. Sobald die neue Saison beginnt und erlaubt.

    Servus
     
  20. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Ich habe es mal mit einem Tablet (iPad 12,9 Zoll) probiert. Die Übersicht ist klasse, die Verzögerungszeit praktisch null. Ich kann sogar soweit zoomen, dass ich deutlich mehr erkenne, als mit bloßem Auge.
    Allerdings hat die Kamera wohl eine etwas größere Brennweite. Ich muss noch weiter weg, als mit dem Smartphone.
    Darin sehe ich das eigentliche Problem dieser Methode. Für ein Bild 70x55 (mein Lieblingsformat) sind meine Arme zu kurz.:D
    LG Ernesto
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Februar 2019