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Kugeln

Dieses Thema im Forum "Bleistift - Stillleben" wurde erstellt von Patdra77, 11 Dezember 2017.

  1. Patdra77

    Patdra77 Mitglied

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    Ok , mein zweites Bleistiftwerk
    Komplett ohne Vorlage aus dem Kopf gezeichnet .
    Leider konnte ich nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Vielleicht sollte ich einen weicheren Bleistift benutzen.
    Auch hier das Problem mit dem Abfotografieren . Irgendwie wirkt das Bild heller als es ist .
     

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  2. Inge

    Inge SUPERVISOR

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    Hallo Patdra,
    ich finde, das hast du für fehlende Vorlage doch sehr gut gemacht.
    Bleistift lässt sich wirklich schlecht fotografieren und auch schlecht einscannen, das habe ich auch schon beobachtet.
    Was wäre dein gewünschtes Ergebnis gewesen? Vermutlich wolltest du, was absolut toll ist, Licht und Schatten auf symmetrischen Oberflächen trainieren.
    Das ist aus dem Gedächtnis heraus zwar möglich, aber ungleich schwerer als mit Vorlage.
    Wenn du dir Metall (Christbaum?)-Kugeln auf eine Schale legst, tust du dir vermutlich enorm viel leichter. Für nicht reflektierende Gegenstände gingen auch
    Eier. Ein ganzer Schatten-auf-und-an-Eiern-Thread befindet sich übrigens in der Rubrik "Wie male ich...?"
     
  3. Patdra77

    Patdra77 Mitglied

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    Hallo, danke für die Hinweise Inge. Geplant war eigentlich dass die Kugeln (mit matter Oberfläche) aussehen als ob sie am Rand einer Tischkante liegen. Die Verläufe hin zum Dunkeln sollten auch weicher werden. Naja, heut habe ich mir jedenfalls ein Sketchbook mit naturweissem , säurefreiem 150er Papier und einen 9B Reingraphitstift geholt. Außerdem wollte versuchen statt Wattestäbchen lieber selbstgemachte Verblendstempel zu benutzen.
    Das Bleistift auch mit dem Scanner Probleme macht finde ich schade. Ich habe extra meinen Epson scanner rausgekramt :)
     
  4. Inge

    Inge SUPERVISOR

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    Das Verblenden geht m. E. mit Estompen prima. Je "dreckiger" vom Bleistift der Estomp ist, desto besser funktioniert's, finde ich. Mit Wattestäbchen bin ich noch nie zurechtgekommen. Vielleicht geht das bei ganz kleinen Flächen?
    Ansonsten habe ich mir auch einen breiten Pinsel zugelegt, mit dem man Bleiabrieb prima sanft in das Papier reiben kann.
    Schatten auf Gegenständen und auf der Unterlage sind ein Thema für sich. Der sanfte Übergang ist da besonders wichtig, weil der Schatten ansonsten als Gegenstand bzw. als dessen Eigenschaft (hat die Kugel zwei Farben?) 'rüberkommt.
    Zwischen Schatten und Objekt darf auch keine helle Linie bleiben und der Schatten ist am Objekt immer am allerdunkelsten. Aber wenn du das verinnerlicht hast, hilft dir das für den Rest deines Maler- und Zeichnerlebens weiter.
     
  5. Merlin

    Merlin Forum-Guru

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    hallo,
    dafür daß diese Kugeln in Deinem Kopf entstanden sind, sind diese wirklich richtig gut geworden.
    Sehr wichtig sind die Übergänge von hell nach dkl bzw umgekehrt, damit die Kugeln dann auch wirklich plastisch wirken

    Wenn Du möchtest, versuch doch einmal nur eine (dafür aber größere) Kugel zu zeichnen,
    dabei kannst Du die Abschattierungen (ich verwische diese nur mit den Fingerspitzen)
    besser kontrollieren
     
  6. levina

    levina Senior Mitglied

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    kann mich den anderen nur anschließen: schönes Bild und prima aus dem Kopf gezeichnet!
    Soweit ich mich erinnere, ist der Schatten bei einer Kugel an dem Wendepunkt zwischen Licht- und Schattenseite am dunkelsten. Das kommt daher, weil hier auch kein reflektiertes Licht des Untergrundes hinfällt wie beim Rest der Schattenhalbkugel