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Transferpapier

Dieses Thema im Forum "Fragen und Antworten von Mitgliedern an Mitglieder" wurde erstellt von red, 24 Februar 2020.

  1. red

    red Senior Mitglied

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    Wie ihr wisst mache ich meine Skizzen auf Transparentpapier und übertrage diese dann auf mein Aquarellpapier. Das mache ich um mein Aquarellpapier nicht unnötig durch Radieren zu strapazieren. Die Skizze übertrage ich indem ich die Rückseite mit Graphitpulver oder durch Schraffur einschwärze. Dann lege ich meine Skizze auf meinen Bildträger und drücke dann die Linien mit einem Kugelschreiber durch. Dieses Verfahren ist schmutzig und aufwendig. Ich beabsichtige daher mir ein Transferpaqpier zu zulegen. Wer kennt solches Papier und hat Erfahrung damit.

    Wichtig ist mir kann man Linien durch Radieren entfernen, bzw. mit einem Knetradierer aufgehellt werden und können die Linien problemlos mit Aquarellfarbe übermalt werden?
     
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  2. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Hallo Rainer,
    mit Transferpapier habe ich keine Erfahrungen. Aber es gibt „Graphitpapier“ in größeren Formaten und das kann man radieren. Es käme auf einen Versuch an.
    https://www.amazon.de/dp/B0069Z8JZ8...8&ascsubtag=zKCR_E8h4TTIhjxXzu1YhQ&th=1&psc=1

    Ich zeichne mit einem HB direkt auf dem Papier. Man braucht eigentlich nicht radieren, weil sich der Bleistift beim Malen größtenteils auflöst. Evtl. verbleibende leichte. Striche stören eigentlich nicht.

    LG Ernesto
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Februar 2020
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  3. Gregorio

    Gregorio Aktives Mitglied

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    Hallo Red

    Ich mache meine Vorzeichnung auch nicht auf die Leinwand oder auf das Papier auf dem ich nachher malen will.
    Entweder benutze ich ein ganz dünnes Papier für die Vorzeichnung oder eben Transparentpapier.
    Vorzeichnungen von mir hast du ja schon gesehen. Wenn das Papier eben dünn ist kannst du darunter gut eine Transferfolie legen.
    Mit dünn meine ich. 50 oder 60 Gramm.
    Wenn du Rechtshänder bist solltest du mit dem übertragen von links nach rechts fortschreiten, und immer schauen dass deine Hand nicht auf der Transferfolie aufliegt, sonst hast du ein Geschmier.
    Zum durchpausen ist der Kugelschreiber eigentlich zu dick. Ich verwende eine Graviernadel. Diese schleife ich zusätzlich noch damit sie wirklich schön spitzig ist. Der Strich wird umso feiner, und du musst weniger drücken.
    Meine Nadel sieht zwar etwas abenteuerlich aus, ich habe sie etwas gepolstert, die Finger tun dann weniger weh.
    Transferfolien gibt es in allen Farben. Meistens verwende ich weisse oder graue. Wenn die Vorzeichnung oben angeklebt ist kannst du diese gelegentlich hochklappen und schauen ob nichts vergessen wurde. Man sieht das auch am einfachsten am Relief auf der Rückseite der Vorzeichnung.

    Gruss. Sepp
     

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    Zuletzt bearbeitet: 24 Februar 2020
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  4. Lillemut

    Lillemut Aktives Mitglied

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    Hallo Rainer,
    bei boesner, gerstaecker, amazon und co. gibt es Transferpapiere, sowohl auf einer Rolle, aber auch Bögen.
    Diese gibt es in vielen Farben.
    Ich nutze sie immer in den Workshops. In Verbindung mit Aquarell habe ich allerdings keine Erfahrung.
    Die Linien lassen sich nicht mit der Hand wegwischen, aber man kann sie wegradieren.
    Das Papier selber kann man unzählige Male benutzen, ist also sehr ergiebig.
     
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  5. red

    red Senior Mitglied

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    Vielen Dank Ernesto,
    das sieht schon so aus wie das was ich suche.
    Auf mein Aquarellpapier möchte ich nicht direkt zeichnen, dazu bin ich zu unsicher und muss zuviel radieren. Wegen verbleibenden Bleistiftstrichen habe ich auch keine Bedenken, da ich mit relativ dichter Farbe, etwas ungewöhnlich für Aquarellmalerei, male.
     
  6. red

    red Senior Mitglied

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    Vielen Dank für deine Anregungen Sepp. Mit Kugelschreiber arbeite ich, da kann ich sehen welche Linien ich bearbeitet habe. Bisher bin ich damit zurecht gekommen. Mit deiner spitzen Nadel verletzt du da nicht dein Papier. Habe in meinem Werkzeugkasten noch eine Reißnadel, die werd ich mal ausprobieren.
    Schön wäre wenn du mir noch einen Quellenhinweis geben könntest, woher du dein Transferpapier beziehst.
     
  7. red

    red Senior Mitglied

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    Vielen Dank Lillemut. Werd mich mal umschauen.
     
  8. red

    red Senior Mitglied

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    Ernesto, Sepp und Lillemut,
    bedanke mich bei euch, ihr seid sehr hilfsbereit. Hoffe mich irgendwann revangieren zu können.
     
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  9. 4212

    4212 Aktives Mitglied

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    Tja, meine "Jahrhundert-Entdeckung" zum Übertragen von Zeichnungen erlaubt sogar die Anwendung von Aquarell-Technik.
    Für die Vorzeichnung kann man direkt Aquarellstifte verwenden. Danach mit Aquarell weiter ausbauen. Ergebnis: Keine störenden Bleistift oder sonstige Zeichenspuren sind vorhanden.
    Auch das Radieren entfällt komplett weg! Und die Präzision ist mm-genau!

    Wenn es mich in dieser Corona-Pandemie erwischt, nehme ich diese Entdeckung mit ins Grab.
    Es sei denn, die Admins knicken endlich ein!
    Tick-tack-tick-tack.... die Corona-Uhr tickt.
    Servus
     
  10. Gregorio

    Gregorio Aktives Mitglied

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    Eine gewisse Hartnäckigkeit kann in manchen Dingen sehr nützlich sein, sofern sie in geregelte Bahnen gelenkt wird.
    Ich lass mich gern überraschen.

    Gruss. Gregorio
     
  11. ulliversum

    ulliversum Aktives Mitglied

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  12. red

    red Senior Mitglied

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    Hallo Ulli,
    du hast damit anscheinend Erfahrung. Wie groß ist denn die Gefahr des Verschmierens?
    LG Rainer
     
  13. ulliversum

    ulliversum Aktives Mitglied

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    Mein Problem ist weniger das Verschmieren, als das ich die Linien nie gaaaanz weg kriege, wenn ich es benutze. Kann an meinem Transferpapier liegen, und ist schon besser, seit der Bogen vielfach bearbeitet wurde. Für Aquarell würde ich das eher nicht so hernehmen, nutze es für Mischtechniken, wo irgendwas opaques dabei ist.

    LG, Ulli
     
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