Raimund
Senior Mitglied
Hallo beisammen.
ich möchte euch mein aktuelles Setup und meine Technik für plastische 3D-Linien vorstellen. Das Ganige basiert im Grunde auf einer kontrollierten 3-Farb-Ladung (Triple Loading). So gehe ich vor:
1. Pinsel vorbereiten und formen
Ich nehme einen Rundpinsel mit ca. 5 cm langem Haar, tauche ihn komplett in Wasser und streife ihn leicht ab. Anschließend drücke ich die Haare mit Daumen und Zeigefinger – etwa ab einem Drittel der Pinsellänge – flach zusammen. Indem ich das überschüssige Wasser nach vorne herausdrücke, bleibt eine perfekte, flache Keilform übrig.
2. Die Ränder gezielt bemalt
Den Rand dieses Keils bemale ich nun mit einem feinen Pinsel (Größe 2, am besten eignet sich ein Schlepper oder Linierer) mit schwarzer Aquarellfarbe. Wichtig ist hierbei die Konsistenz: Die Farbe sollte etwas dicker sein, ungefähr so wie flüssiger Honig. Dadurch bleibt sie exakt auf den Außenkanten sitzen.
3. Das automatische Verblenden beim Ziehen
Wenn man den Pinsel nun in die gewünschte Richtung zieht, vermischt sich die dicke Farbe an den Rändern während der Bewegung ganz von allein mit dem Pinselkern, welcher nur aus reinem Wasser (oder einer leicht getönten Farbe) besteht.
Das Geniale daran: Die Farbe verblendet sich dadurch völlig automatisch! Während man den Pinsel bewegt, zieht das Haar die dicke Farbe von den Rändern ganz sanft nach innen mit. Es entsteht ein perfekter, makelloser Verlauf und ein genialer 3D-Effekt, ohne dass man manuell nachbessern muss.
Papier: Kopierpapier
Farbe: Horadam
Größe : Dina4
Arbeitszeit : 5 Minuten
Liebe Grüße Raimund
ich möchte euch mein aktuelles Setup und meine Technik für plastische 3D-Linien vorstellen. Das Ganige basiert im Grunde auf einer kontrollierten 3-Farb-Ladung (Triple Loading). So gehe ich vor:
1. Pinsel vorbereiten und formen
Ich nehme einen Rundpinsel mit ca. 5 cm langem Haar, tauche ihn komplett in Wasser und streife ihn leicht ab. Anschließend drücke ich die Haare mit Daumen und Zeigefinger – etwa ab einem Drittel der Pinsellänge – flach zusammen. Indem ich das überschüssige Wasser nach vorne herausdrücke, bleibt eine perfekte, flache Keilform übrig.
2. Die Ränder gezielt bemalt
Den Rand dieses Keils bemale ich nun mit einem feinen Pinsel (Größe 2, am besten eignet sich ein Schlepper oder Linierer) mit schwarzer Aquarellfarbe. Wichtig ist hierbei die Konsistenz: Die Farbe sollte etwas dicker sein, ungefähr so wie flüssiger Honig. Dadurch bleibt sie exakt auf den Außenkanten sitzen.
3. Das automatische Verblenden beim Ziehen
Wenn man den Pinsel nun in die gewünschte Richtung zieht, vermischt sich die dicke Farbe an den Rändern während der Bewegung ganz von allein mit dem Pinselkern, welcher nur aus reinem Wasser (oder einer leicht getönten Farbe) besteht.
Das Geniale daran: Die Farbe verblendet sich dadurch völlig automatisch! Während man den Pinsel bewegt, zieht das Haar die dicke Farbe von den Rändern ganz sanft nach innen mit. Es entsteht ein perfekter, makelloser Verlauf und ein genialer 3D-Effekt, ohne dass man manuell nachbessern muss.
Papier: Kopierpapier
Farbe: Horadam
Größe : Dina4
Arbeitszeit : 5 Minuten
Liebe Grüße Raimund

