Ausgrabungen

Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Happys

Ich bin im Moment daran ein Kellerzimmer zu renovieren. Dabei sind mir diverse Skizzen und Entwürfe
In die Hände gekommen, die ich längst vergessen habe. In loser Folge werde ich hier einige vorstellen,
Und hoffe ich langweile euch nicht damit.

Gruss Gregorio
 

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Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Christina

Seit Gutenbergs Zeiten ist es üblich die ausgelernten Drucker, und Polygraphen nach bestandener Abschluss Prüfung ohne Vorwarnung mit samt den Kleidern in einen Brunnen zu werfen. Da die Kandidaten den genauen Zeitpunkt nicht kennen, wird Ihnen geraten Ersatzkleider mitzunehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt müssen sie eine Gautschfeier organisieren, mit Speis und Trank. Die heutigen Lehrlinge haben es gut sie werden im Juli gegautscht, wegen Herbstbeginn der Lehrzeit.
Ich hatte das Glück nicht 1973, an einem 25 April ! Am Morgen hatte es noch geschneit !
Eine besonders schöne Gautschete ist zu sehen unter Büetiger Ag Biberist, dort wo ich 37 Jahre gewirkt habe.
Bei der Betreffenden Seite oben rechts klicken

Gruss Gregorio
 
C

Christina1986

Gast
Uiui hoffe das du dich nicht erkältes hast.

Die Karte sieht klasse aus
 

Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Christina und Monika

Das dingfest machen der Gäutschlinge war nicht immer einfach. Der Transport zum Brunnen geschah immer auf andere Weise
Je nach Situation. Einmal hatten wir es mit einem besonders renitenten Kandidaten zu tun. Da half nur noch das ruhigstellen im Kartoffelsack. Als Kampfsportler war er sich Grobheiten allerdings gewohnt.

Gruss Gregorio
 

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AnJa

Moderator
Hallo Gregorio,

das Gautschen war bei uns im Osten in der Druckindustrie auch Tradition.
Ich kenne das auch als Zuschauer, da ging es immer hoch her.

Dein Bild ist witzig.

Schön, wenn man so etwas nach langer Zeit wiederfindet.
 

BR-Fan-Conny

Senior Mitglied
Prima Cartoon. Von dieser Tradition habe ich zwar noch nie gehört, aber je nach Jahreszeit ist sie doch sehr unangenehm für den "Kandidaten".
LG Conny
 

Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Happys

Jeweils zur Pensionierung eines Mitarbeiters wurde im Betrieb eine Sammlung durchgeführt um ein würdiges Abschiedsgeschenk
Kaufen zu können. Wenn jemand lange Zeit in der Firma gearbeitet hat, oder besonders beliebt war sind recht ordentliche Beträge
Zusammen gekommen. Nebst dem Abschiedsgeschenk gab es eine Karte damit alle unterschreiben konnten.
Ab und zu durfte ich so eine Karte gestalten, in diesem Falle tat ich das gerne, da ich mit dem zukünftigen Pensionär ein sehr gutes Verhältnis hatte. Ich war oft bei ihm zu Hause und kannte seine Vorlieben und Hobbys gut.
Ich stelle hier den ersten Entwurf kurz vor. Leider gibt es kein Foto mehr vom Endergebnis. Format A 3 . Man beachte die 5 Dynamit Stangen auf dem obersten Regal!

Gruss Gregorio
 

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red

Senior Mitglied
Schöne Skizzen, gut dass du sie ausgegraben hast. Ich sehe hier einiges an schwarzen Humor (siehe Dynamitstangen). Im ersten Bild, den armen Kerl habt ihr nicht nur fast ertränkt, sonder auch noch die Hosen zerfetzt.
 

Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Happys


Hier noch der Werdegang von einem Küchenstilleben.
Im Anhang grobe Skizze, die Reinzeichnung und das fertige Gemälde.

Gruss Gregorio
 

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Ernest

Forum-Ikone
Alles ist S U P E R, perfekt der Glanz des grünen Glases, die Korbflasche, ach was einfach alles....aber so richtig anziehen lasse ich mich von der Seite Speck, schön durchwachsen da würde ich mir jetzt am liebsten eine Scheibe abschneiden....!

LG Erhard
 

red

Senior Mitglied
Gregorio,
wieder mal perfekte Vorzeichnung und ein wunderbares Endergebnis. Auch für mich ist die Glasdarstellung das Highlight.
 

Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Ernest

Genau der Speck und die Wurst waren der Grund weshalb meine damalige Sitznachbarin zwei drei Wochen nicht mehr neben mir
Malen wollte im Kurs. Vor 22 Jahren waren die Vegetarier/ Veganer noch eher eine Minderheit.
Sie war sonst eigentlich ganz nett. Wenn ich nur wüsste was aus Ihr geworden ist ?


Gruss Gregorio
 

Gregorio

Aktives Mitglied
Hallo Babeck

Hab Dank für dein Interesse, damals 1998 habe ich all die Gegenstände inklusive Holzrückwand mit in den Kurs nach Bern geschleppt in den fünften Stock! Danach das ganze mit einer Lampe beleuchtet damit immer die selben Verhältnisse herrschten.
Ich habe vier solche Sujets gemalt, diese haben mich insgesamt 6 Jahre beschäftigt. Fapresto Technik.( Schichtenmalerei)
Unser Lehrer hat auch die Restauratoren unterrichtet. Wer Interessiert war durfte auch die alten Mischtechniken erlernen.
Mit Eitempera Untermalung und Harzöllasuren. Für ungeduldige oder spontane Primamaler ist die Technik allerdings nicht geeignet. Aber die Erfahrungen die man damit macht sind durch nichts zu ersetzen!

Gruss Gregorio
 
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