Einblick in das Buch 7 (Chemie und Co)

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dr.bindewald

Gast
[FONT=&quot]Der Band 7 (Chemie und Co) umfasst Einblicke in die Chemie von Farbtuben, Vergleichbarkeit von möglicherweise identischen Farbtönen, deren Reaktionen bei Luftexposition wie letztlich auch die Handhabung bei Problemen. Wie umfassend diese Abhandlung ist, ist dem Inhaltsverzeichnis zu entnehmen.[/FONT]

[FONT=&quot]Im Anschluss daran möchte ich hier zwei Kapitel kurz vorstellen, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, ob dieses Buch für Sie vielleicht interessant wäre.[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
INHALTSVERZEICHNIS:
[FONT=&quot]Allgemeine Informationen zu Ölfarben[/FONT]
[FONT=&quot]Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]Aufstellung nach Farbeindrücken[/FONT]
[FONT=&quot]- blaue Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- grüne Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- gelbe Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- braune und orange Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- rote Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- schwarze Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- weiße Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]Allgemeine Informationen zu Ölfarben[/FONT]
[FONT=&quot]Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]Aufstellung nach Farbeindrücken[/FONT]
[FONT=&quot]- blaue Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- grüne Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- gelbe Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- braune und orange Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- rote Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- schwarze Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]- weiße Pigmente[/FONT]
[FONT=&quot]Colour-Index (C.I.)[/FONT]
[FONT=&quot]Farbbezeichnungen und ihre Pigmentzusammenstellungen[/FONT]
[FONT=&quot]Empfehlungen versierter Portraitmaler zur Farbwahl:[/FONT]
[FONT=&quot]Farbton-Zahlenwerte[/FONT]
[FONT=&quot]Übersicht über die in der Kunstmalszene gebräuchlichsten Öle[/FONT]
[FONT=&quot]- mineralische Öle[/FONT]
[FONT=&quot]- ätherische Öle[/FONT]
[FONT=&quot]- fette Öle[/FONT]
[FONT=&quot]- Leinöl:[/FONT]
[FONT=&quot]- Leinöl-Stand-Öl[/FONT]
[FONT=&quot]- Lackleinöl[/FONT]
[FONT=&quot]- Safloröl oder Distelöl[/FONT]
[FONT=&quot]- Mohnöl[/FONT]
[FONT=&quot]- Wallnussöl[/FONT]
[FONT=&quot]- Sonnenblumenöl[/FONT]
[FONT=&quot]- besondere Öle für den künstlerischen Einsatz[/FONT]
[FONT=&quot]- Erdnuss-Öl[/FONT]
[FONT=&quot]- Ölivenöl[/FONT]
[FONT=&quot]- Rapsöl[/FONT]
[FONT=&quot]Malmittel[/FONT]
[FONT=&quot]Chemische Wertigkeitsinformationen zur Klassifikation von Fetten und Ölen[/FONT]
[FONT=&quot]- Füllstoffe[/FONT]
[FONT=&quot]- Additive[/FONT]
[FONT=&quot]- Siccative[/FONT]
[FONT=&quot]Über das richtige Verstehen der Farbtuben-Etikettierung[/FONT]
[FONT=&quot]- Deckkraft[/FONT]
[FONT=&quot]- Lichtbeständigkeit[/FONT]
[FONT=&quot]- ASTM-Werte[/FONT]
[FONT=&quot]- Blau oder Wollskala[/FONT]
[FONT=&quot]- Sternzeichen[/FONT]
[FONT=&quot]- Sonderzusatzbezeichnung „hue“[/FONT]
[FONT=&quot]- Preisgruppenbezeichnung[/FONT]
[FONT=&quot]- Logos zu Gesundheitsrisiken[/FONT]
[FONT=&quot]- Volumenangaben[/FONT]
[FONT=&quot]EAN-Code [/FONT][FONT=&quot](Europäische Artikel-Nummer)[/FONT]
[FONT=&quot]Gedanken zur sogenannten Farbkonsistenz[/FONT]
[FONT=&quot]Verdünnen von Ölfarben[/FONT]
[FONT=&quot]Rissbildung und Aufplatzen der Ölgemäldeschichten[/FONT]
[FONT=&quot]Firnis[/FONT]
[FONT=&quot]- Definition[/FONT]
[FONT=&quot]- Historie[/FONT]
[FONT=&quot]- Chemische Grundlagen[/FONT]
[FONT=&quot]- Ölfirnisse[/FONT]
[FONT=&quot]- Leinölfirnis[/FONT]
[FONT=&quot]- Harzfirnisse[/FONT]
[FONT=&quot]- Terpentinöl-Firnisse[/FONT]
[FONT=&quot]- Dammarfirnis[/FONT]
[FONT=&quot]- Mastixfirnis[/FONT]
[FONT=&quot]- Alkohol-Firnisse[/FONT]
[FONT=&quot]- Zum Thema ZWISCHEN- bzw. RETUSCHIER-Firnis[/FONT]
[FONT=&quot]- Zum Thema SCHLUSS-Firnis[/FONT]
[FONT=&quot]- Trocknungszeiten der Schlussfirnis-Schicht[/FONT]
[FONT=&quot]- Temperatur-Empfehlungen[/FONT]
[FONT=&quot]- Technik des Firnisauftrags[/FONT]
[FONT=&quot]- Zur Wahl des geeigneten Schussfirnisses[/FONT]
[FONT=&quot]- Aerospray[/FONT]
[FONT=&quot]- Flüssigkeiten[/FONT]
[FONT=&quot]- Beispiele von auf dem Markt erhältlichen Firnisarten:[/FONT]
[FONT=&quot]- Gedanken zur Entfernung alter beschädigter Firnisse.[/FONT]
[FONT=&quot]Wissenswertes über die Feuchtgrundlösungen[/FONT]
[FONT=&quot]- Selbstherstellung der weißen Feuchtgrundlösung[/FONT]
[FONT=&quot]Lagerungsprobleme und verklebte Gefäße[/FONT]
[FONT=&quot]Die Öffnung von verklebten Flüssiggrundierungslösungen[/FONT]
[FONT=&quot]- Allgemeine Gedanken zu diesem Problem[/FONT]
[FONT=&quot]- Technik zu Öffnung verklebter Behälter[/FONT]
[FONT=&quot]Reinigung der Behältnisse[/FONT]
[FONT=&quot]Die transparente Nassgrundierungslösung[/FONT]
[FONT=&quot]Die weiße und schwarze Feuchtgrundierungslösung[/FONT]
[FONT=&quot]Ursachen der Verklebung und ihre Vermeidung[/FONT]
[FONT=&quot]Verdünner (Umgang, Gefahren und Handhabung)[/FONT]
[FONT=&quot]Achtung: Wischtücher und Verdünner[/FONT]
[FONT=&quot]Reinigen des Verdünners[/FONT]
[FONT=&quot]Lakosa Universalreiniger[/FONT]
[FONT=&quot]- Einsatzgebiet[/FONT]
[FONT=&quot]- Vorsicht! Nicht anzuwenden bei Pinseln[/FONT]
[FONT=&quot]Turpenoid natural®[/FONT]
[FONT=&quot]Kurzzusammenfassung der Herstellerangaben[/FONT]
[FONT=&quot]Vorgehensweise zur Pinselreinigung[/FONT]
[FONT=&quot]Reinigung von Arbeitsmaterialien[/FONT]
[FONT=&quot]Turpenoid als Farbverdünner[/FONT]
[FONT=&quot]Zur Fleckentfernung[/FONT]
[FONT=&quot]Experimente verrückter Ideen[/FONT]
[FONT=&quot]- Überschichtungen mit Wasser[/FONT]
[FONT=&quot]- Weiße Feuchtgrundlösung[/FONT]
[FONT=&quot]- Transparente Feuchtgrundierung[/FONT]
[FONT=&quot]- Farbe[/FONT]
[FONT=&quot]- Überschichtung mit Blumenöl[/FONT]
[FONT=&quot]- Feuchtgrundierung weiß[/FONT]
[FONT=&quot]- Transparente Feuchtgrundierung[/FONT]
[FONT=&quot]- Farbe[/FONT]
[FONT=&quot]- Hermetischer Abschluss mit Paraffin[/FONT]
[FONT=&quot]Diskussion[/FONT]
[FONT=&quot]Nassgrundierungen[/FONT]
[FONT=&quot]Ölfarben[/FONT]
[FONT=&quot]Empfehlungen[/FONT]
[FONT=&quot]Verklebte Farbtuben! Geht nicht auf! Was nun?[/FONT]
[FONT=&quot]- Experimentelle Ergebnisse zur Öffnung verklebter Tuben[/FONT]
[FONT=&quot]- Mechanisch mit Gewalt[/FONT]
[FONT=&quot]- Thermischer Öffnungsversuch[/FONT]
[FONT=&quot]- Öffnung mit chemischen Mitteln[/FONT]
[FONT=&quot]Der Einsatz von Verdünner[/FONT]
[FONT=&quot]Der Einsatz von Turpenoid[/FONT]
[FONT=&quot]Der Einsatz von Lakosa universal Reiniger®[/FONT]
[FONT=&quot]Zusammenfassung und Resumée[/FONT]
 
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dr.bindewald

Gast
Über das richtige Verstehen der Tubenetikettierung

[FONT=&quot]Beim Einkauf und der Beurteilung von Farbtönen stellt sich immer wieder für den Anfänger die Frage, ob die unterschiedlichen Bezeichnungen verschiedener Hersteller für ein und dieselben Farbeindruck identisch sind, oder ob darin wirklich Unterschiede bestehen. Ist Schwarz immer gleich Schwarz, wenn auch die Bezeichnungen variieren zwischen Elfenbeinschwarz, Schwarz, Mitternachtsschwarz, Transparentschwarz? Kann man das bereits am Etikett erkennen?
[/FONT]

[FONT=&quot]Aber da finden sich noch andere sehr kryptischen Angaben und Zeichen wie beispielsweise:[/FONT]

[FONT=&quot]PY 42 * [schwarzes Kästchen] (6-7)[/FONT]
[FONT=&quot]
und was bedeuten diese Angaben?[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]


[FONT=&quot]
[/FONT]
 

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dr.bindewald

Gast
[FONT=&quot]Um all diese Angaben zu verstehen, muss zunächst ein wenig tiefer in die Materie eingetaucht werden.[/FONT]
[FONT=&quot]Generell werden Ölfarben über drei Grund-Eigenschaften charakterisiert:[/FONT]

  • [FONT=&quot]Farb- und Pigmenttönung[/FONT]
  • [FONT=&quot]Helligkeit und Brillanz (ist erheblich abhängig von der sie umgebenen Farbe)[/FONT]
  • [FONT=&quot]Farbtonsättigung (diese kann durch Grauzugabe verändert werden)[/FONT]
[FONT=&quot]Farben bestehen meistens aus einem Pigment, mehreren Pigmentmischungen oder deutlich seltener aus chemischen Verbindungen, die einen bestimmten Farbeindruck vermitteln sowie Füllstoffen und öligen Lösungsvermittlern. Während bis 1845 jeder Künstler seine Farben selbst herstellen musste, gibt es seitdem diese industriell hergestellt in Farbtuben.[/FONT]
[FONT=&quot]Bevor unsere Betrachtungen weiter in die Tief gehen, möchte ich noch kurz ein Wort über die Farbtuben selbst verlieren.[/FONT]
[FONT=&quot]Es gibt hiervon zwei verschiedene Ausführungen im Handel, die jede für sich Vorteile als auch Nachteile mit sich bringen:

[/FONT]
[FONT=&quot]A) [/FONT][FONT=&quot] Plastiktube[/FONT]
[FONT=&quot]B) [/FONT]Metalltube

[FONT=&quot]PLASTIKTUBEN[/FONT]
[FONT=&quot]Vorteil[/FONT][FONT=&quot] der Plastiktuben. Der Inhalt lässt sich durchkneten und eventuell abgesetztes Öl so wieder problemlos einmischen.

[/FONT]
[FONT=&quot]Nachteil:[/FONT][FONT=&quot] durch die Spannung der Plastiktube wird nach jeder Farbentnahme allzu leicht Luft mit eingesaugt, was schließlich durch die Polymerisationsprozesse des zugeführten Sauerstoffs zur Farbtrocknung in der Tube selbst führt.[/FONT]

[FONT=&quot]Weiterhin ist die Farbentnahme bei zu Neige gehender Farbmenge durch die Elastizität der Tube deutlich erschwert, wenn nicht unmöglich, die letzten Farbreste auszudrücken. Daher wird empfohlen, solche Tuben immer auf dem Verschluss stehend aufzubewahren und mit einem Tubenrollquetscher dauerhaft zu versehen, um die ärgerliche Luftrückströmung zu vermeiden.
[/FONT]

[FONT=&quot]METALLTUBEN[/FONT]
[FONT=&quot]Vorteil:[/FONT][FONT=&quot] Kein Einsaugen von Luft nach Farbentnahme. Hervorragende Farbeentnahmemöglichkeit selbst bei fast aufgebrauchtem Inhalt. Die Metalltube behält Ihre Gebrauchsform bei und umschließt den Restinhalt immer vollkommen.

[/FONT] [FONT=&quot]Nachteil[/FONT][FONT=&quot]: Ein Einmischen des sich abgesetzten Öl durch Kneten der Tube selbst ist nicht möglich, da diese bei diesem Vorgang leicht aufplatzt.[/FONT]

[FONT=&quot]Für den Künstler ist beim Einsatz deiner bestimmten Ölfarbe von eminenter Wichtigkeit zu wissen, wie es sich mit der [/FONT][FONT=&quot]Deckkraft[/FONT][FONT=&quot] bzw. Transparenz bestimmter Farben verhält.[/FONT]
 

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dr.bindewald

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[FONT=&quot]Deckkraft[/FONT]
[FONT=&quot]Generell ist natürlich zu bedenken, dass das Deckungsvermögen nicht nur von der aufgetragenen Farbschichtdicke abhängt, also künstlereinsatzabhängig sich verhält, sondern auch von der Teilchengröße und Oberflächenstreuung des eingesetzten Pigments, wie auch der Lichtbrechung des Farbe selbst. Da die in den Farbtuben integrierte Pigmentdichte also von Wichtigkeit und nicht per se erkennbar ist, wird die Transparenz weltweit unter standardisierten Bedingungen festgelegt und an Hand von leicht verständlichen Icons auf jeder Farbtube vermerkt.

[/FONT]
[FONT=&quot]Unten finden sich die gut verständlichen Erklärungen zu den Icons bezüglich der möglichen Farbdeckungen.

[/FONT]
[FONT=&quot]Ein Beispiel dafür sollen die beiden folgenden Tubenetiketten geben, die beide ein Schwarz beinhalten:

[/FONT]
[FONT=&quot]Links erkennen Sie bei beiden Tuben die Pigmentbezeichnung, die bei beiden Tuben mit PBk7 gleich lautet (genauere Erklärung zu dieser Abkürzung folgt weiter unten) und versichern, dass ein Schwarz der Gruppe 7 beinhaltet ist.

[/FONT]
[FONT=&quot]Was aber augenblicklich wichtig ist, ist das Icon der rechten Seite.

[/FONT]
[FONT=&quot]Während die linke Tube das Zeichen für „deckend“ trägt, weist die untere Tube mit dem Zeichen für „halblasierend“ darauf hin, dass es sich dabei um ein transparentes Schwarz handelt.

[/FONT]
[FONT=&quot]Dass darunter Vermerkt ist: Pr.-Gr. 1 bzw. 2 (bedeutet Preisgruppe) weist gleichzeitig darauf hin, dass in dem einen deutlich weniger Pigment verarbeitet ist als in dem anderen, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt. (Mehr darüber auch weiter unten!).[/FONT]
 

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dr.bindewald

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[FONT=&quot]Ein sehr wichtiges Element ist natürlich für den Künstler zu wissen, um welchen Farbton es sich in der Tube handelt. Es kann ja nicht im Geschäft jede Tube öffnen, um den benötigten Farbton zu erkennen und die beigefügte Farbkarte kann - drucktechnisch bedingt - nicht in jedem Fall den wirklichen Ton wiedergeben.

[/FONT] [FONT=&quot]Die Farbbezeichnungen, die häufig sogar in mehreren Sprachen auf dem Etikett vermerkt sind, helfen hierbei auch nicht wirklich weiter, da diese herstellerabhängig durchaus in ihrer Pigmentzusammensetzung und damit letztlich im Farbeindruck bei gleicher Benennung variieren können.

[/FONT]
[FONT=&quot]Hierfür benötigt man also eine genauere Identifikation, die in der kryptischen Angabe nach dem Wort: „Pigm.:“ implementiert ist.

[/FONT]
[FONT=&quot]Diese Kombination bezeichnet man als [/FONT][FONT=&quot]Color Index[/FONT][FONT=&quot] und Pigment-Namen. Das Color Index System ist ein international gültiger Standard für die Bezeichnung von Farbstoffen und Pigmenten. So wird im C. I. über eine Buchstaben-Zahlenkombination die Zuordnung zu einer Pigment- und Farbtongruppe erreicht, was ich oben bereits ausführlich beschrieben habe.

[/FONT]
[FONT=&quot]Bisweilen findet sich hinter der C.I. Nummer ein weiterer Zahlenkomplex der in Klammern gesetzt ist. Diese Angabe ist vor allem für den Chemiker wichtig und stellt nur eine andere Art dar, Pigmente und Farben zu charakterisieren (Eine Übersicht der Zahlengruppierungen wurde auf Seite 31 angeführt)

[/FONT]
[FONT=&quot]Beispiel: PB29 (77007) [/FONT]à[FONT=&quot] enthält: Blau 29, was dem Farbton 77007 entspricht.[/FONT]
 

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dr.bindewald

Gast
[FONT=&quot]Farbtuben enthalten bisweilen nicht nur ein Pigment, sondern durchaus auch Mischungen aus mehreren Pigmenten, da sie beispielsweise an Saftgrün erkennen[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot]Neben dem Pigment Grün, finden sich darin vier verschieden Farbtöne Gelb (Nr. 4, 7, 42 und 87) sowie ein Pigmentanteil Schwarz.[/FONT]

[FONT=&quot]Was beinhalten denn also die bekanntesten Farben der Nass-in-Nass-Ölmaltechnik? Eine Kenntnis, die eventuell wichtig sein könnte, wenn Sie entsprechende Alternativfarben einzusetzen wünschen.
[/FONT]

[FONT=&quot]Saftgrün = PY7 / PY83 / PG7 / PBk7 / PY42[/FONT]
[FONT=&quot]Karmesinrot = PR176 / PR 101 / PBk11[/FONT]
[FONT=&quot]v.Dyke-Braun = PR101 / PG18 / PBk7[/FONT]
[FONT=&quot]Dunkelsienna = PY42 / PR101 / PBk11[/FONT]
[FONT=&quot]Schwarz = PR83 / PG7[/FONT]
[FONT=&quot]Preußischblau = PB27[/FONT]
[FONT=&quot]Phthaloblau = PB15:3[/FONT]
[FONT=&quot]Phthalogrün = PG7[/FONT]
[FONT=&quot]Kadmiumgelb = PW4 / PY1[/FONT]
[FONT=&quot]Indischgelb = [/FONT][FONT=&quot]PY74 / PR170[/FONT]
[FONT=&quot]Ockergelb = [/FONT][FONT=&quot]PY42[/FONT]
[FONT=&quot]Hellrot = [/FONT][FONT=&quot]PR112 / PR188[/FONT]
[FONT=&quot]Titanweiß = [/FONT][FONT=&quot]PW4 / PW6[/FONT]

[FONT=&quot]So können Sie erkennen, dass beispielsweise das Titanweiß der Fa. Lukas für die Nass-in-Nass-Ölmaltechnik pigmentinhaltlich identisch ist mit dem der Fa. Daler-Rowney Serie Georgian. Beide beinhalten PW4 und PW 6.[/FONT]

[FONT=&quot]Was aber bedeutet nur, dass die verwendeten Pigmente die Gleichen sind, nicht aber deren Konzentration, deren Bindemittel oder gar weiteren Zusatzstoffe. Es könnte also durchaus möglich sein, dass bei gleicher Pigmentetikettierung diese beiden Farben sich gar nicht vertragen, oder mit den anderen Ihrer Palette kompartibel sind.[/FONT]
 

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dr.bindewald

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[FONT=&quot]Lichtbeständigkeit[/FONT]
[FONT=&quot]Selbstverständlich ist für jeden Künstler wichtig zu wissen ob die von ihm eingesetzten Farben auch lichtecht sind, also sein Gemälde auch nach Jahren noch so aussieht, wie am Tag der Gestehung.

[/FONT]
[FONT=&quot]Es gilt also um die [/FONT][FONT=&quot]Lichtbeständigkeit[/FONT][FONT=&quot] oder PERMANENCE-Bezeichnung - wie bisweilen auf den Tuben zu finden ist.[/FONT]
[FONT=&quot]Hierfür gibt es drei - je nach Länder - unterschiedliche Einteilungen. [/FONT]

[FONT=&quot]ASTM-Werte[/FONT]
[FONT=&quot]Im amerikanischen Raum finden Sie bevorzugt die Angabe in sog. [/FONT][FONT=&quot]ASTM-Werten[/FONT][FONT=&quot] (American Society für Testing and Materials) die von 1 bis 5 reichen.[/FONT]
[FONT=&quot]Hierbei bedeuten die Einteilungen[/FONT]

[FONT=&quot]ASTM I [/FONT]=[FONT=&quot] ausgezeichnete Lichtbeständigkeit[/FONT]
[FONT=&quot]ASTM II [/FONT]=[FONT=&quot] sehr gute Lichtbeständigkeit[/FONT]
[FONT=&quot]ASTM III [/FONT]=[FONT=&quot] zufrieden stellende Lichtbeständigkeit[/FONT]
[FONT=&quot]ASTM IV und V kommen bei Künstlerfarben nicht vor![/FONT]

[FONT=&quot]Blau oder Wollskala[/FONT]
[FONT=&quot]Aus England stammt die sog. „[/FONT][FONT=&quot]Blau- oder Wollskala[/FONT][FONT=&quot]“, die von 1 bis 8 graduiert ist, wobei 7 und 8 die höchste Lichtbeständigkeit bedeutet:[/FONT]

[FONT=&quot]8…………………….. höchst lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]7…………………….. hoch lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]5 + 6.……………….lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]4.………………………bedingt lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]3……………………….gering lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]1 + 2………………..lichtunbeständig[/FONT]
 
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dr.bindewald

Gast
[FONT=&quot]Sternzeichen

[/FONT]
[FONT=&quot]Die bekannteste Einteilung ist jedoch die mit dem [/FONT][FONT=&quot]Sternzeichen[/FONT][FONT=&quot]. Je mehr Sterne (von nur 5 möglichen Vergaben), desto lichtechter gelten die damit ausgezeichneten Farben.

[/FONT]
[FONT=&quot]* * * * * ………….[/FONT][FONT=&quot]höchst lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]* * * *………………[/FONT][FONT=&quot]hoch lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]* * * …………………[/FONT][FONT=&quot]lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]* * ……………………[/FONT][FONT=&quot]bedingt lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]* ……………………….[/FONT][FONT=&quot]gering lichtbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]– ……………………….lichtunbeständig[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]

[FONT=&quot]Wie Sie unten in der Abbildung erkennen können, sind hier drei Sterne vermerkt für „Lichtbeständigkeit“ dieser Farbe PG18 = Viridiangrün. In Klammern dahinter ist die Wollskala-Bewertung mit 7-8 angegeben, was eine noch höhere Lichtechtheit verspricht.
[/FONT]

[FONT=&quot]Sonderzusatzbezeichnung „hue“

[/FONT]
[FONT=&quot]Bisweilen kann es vorkommen, dass zwei identische Farben vorliegen, die eine jedoch die Zusatzbezeichnung „[/FONT][FONT=&quot]hue[/FONT][FONT=&quot]“ für „Farbe“ trägt.[/FONT]
[FONT=&quot] Es handelt sich hierbei entweder um eine Farbherstellung ohne Originalpigmente (weil das Originalpigment nicht mehr zur Verfügung steht oder hergestellt wird) oder um ein deutlich teureres Pigment mit geringerer Lichtbeständigkeit, das von althergebrachten, teilweise giftigen Pigmenten herrührt. [/FONT]
[FONT=&quot]Diese Farben mit solchen Zusatzbezeichnungen kommen in der Nass-in-Nass-Ölmaltechnik üblicherweise[/FONT][FONT=&quot]nicht vor. Trotzdem sollte diese Besonderheit hier der Vollständigkeit halber doch noch erwähnt werden.[/FONT]

[FONT=&quot]Preisgruppenbezeichnung

[/FONT]
[FONT=&quot]Bisweilen finden sich auf den Farbtubenetiketten auch noch [/FONT][FONT=&quot]Preisgruppen[/FONT][FONT=&quot]bezeichnungen der Hersteller mit vermerkt.[/FONT]
[FONT=&quot]Leicht erkennbar, wenn diese offensichtlich also solche in Form der Angabe Pr.-Gr. Xyz angegeben werden.[/FONT]
[FONT=&quot]Im angloamerikanischem Raum finden sich stattdessen die Preisgruppenangaben in Form der Vermerke:

[/FONT]
[FONT=&quot]Serie A oder Serie 1[/FONT]
[FONT=&quot]Serie B oder Serie 2

[/FONT][FONT=&quot]Je niedriger hierbei der Zahlenwert angegeben ist, desto preisgünstiger die Farbtube[/FONT]
 

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dr.bindewald

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[FONT=&quot]Logos zu Gesundheitsrisiken

[/FONT]
[FONT=&quot]Auf amerikanischen Farbtuben oder Lizenzherstellungen werden weiterhin folgende Zusatzvermerke vorgefunden: [/FONT]
[FONT=&quot]Comforms to [/FONT][FONT=&quot]ASTM[/FONT][FONT=&quot] D-4236[/FONT] [FONT=&quot]
[/FONT]

[FONT=&quot]ASTM D4236 - 94(2005) steht für: Standard Practice for Labeling Art Materials for Chronic Health Hazards und beinhaltet Vorschriften zur Herstellung einschließlich der Prüfbescheinigung, um chronischen Krankheiten bei der Verwendung der Künstlerprodukte zu vermeiden.[/FONT]

[FONT=&quot]Logo unten links:
[/FONT]
[FONT=&quot]sog. „Grünen Punkt“, ist im Übrigen auch bereits überholt, will aber besagen, dass die leere Tube im „Gelben Sack“ bzw. in der gelben Mülltonne entsorgt und somit dem Recyclingprozess zugeführt werden kann.

[/FONT]
[FONT=&quot]Logo unten Mitte:[/FONT]
[FONT=&quot]Dieses Zeichen entspricht dem Logo unten links und gilt zu Gunsten diesen Zeichens - jedoch mit CL Inschrift - seit 2005 als überholt.

[/FONT]
[FONT=&quot]Logo unten rechts:[/FONT]
[FONT=&quot]AP steht für[/FONT][FONT=&quot]AP Approved Product Seal und garantiert, das dieses Produkt gesundheitlich unbedenklich ist.

[/FONT]
 

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dr.bindewald

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So, nun noch ein anderes Kapitel, wie besprochen:

[FONT=&quot]Selbstherstellung der weißen Feuchtgrundlösung

[/FONT]
[FONT=&quot]Obwohl es diese Grundierungen preiswert zu erwerben gibt, kommt es vor allem gerade bei den Einsteigern in die Nass-in-Nass-Ölmaltechnik immer wieder zu Intentionen, sich doch diese Lösung selbst herzustellen.

[/FONT]
[FONT=&quot]Das kennen Sie sicherlich aus mannigfaltigen Beschreibungen zur Herstellung eigen angefertigter Ölfarben aus den typischen Basismaterialien aus Mineralstoffen, Erden und modernen Chemischen Substanzen.

[/FONT]
[FONT=&quot]Suchen Sie aber nach einer Rezeptur, wie eine weiße Feuchtgrundlösung herzustellen ist und welche Utensilien Sie eventuell dazu benötigen, werden Sie es schwer haben, darüber irgendwelche Auskünfte zu erhalten. Ausgedehnte Recherchen im Internet und vor allem in einschlägigen Malerforen erbringen nur vage Andeutungen über eine mögliche Zusammensetzung.

[/FONT]
[FONT=&quot]Einige Maler haben sich daran versucht, diese Mischung selbst herzustellen, sind aber der Ansicht, dass diese selbst gemischte Grundierung viel zu flüssig und unbrauchbar wäre. Experimentiert wurde mit einer Rezeptur die im Wesentlichen aus viel Teilen Leinöl, zwei Teilen Balsamterpentinöl, einem Teil Wachs und sechs Teilen Titanweiß bestand.

[/FONT]
[FONT=&quot]Ing. Anton Gabriel[/FONT][FONT=&quot] aus Wien hat sich die Mühe gemacht in aufwändigen Versuchen eine solche weiße Feuchtgrundlösung selbst zu kreieren und zu entwickeln. Das von ihm im Malerfreundeforum veröffentlichte Rezept wurde mir für diese Abhandlung freundlicherweise zur Verfügung gestellt.[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]

[FONT=&quot]Rezepturübersicht:[/FONT]
[FONT=&quot]15 Teile helles Leinöl[/FONT]
[FONT=&quot]10 Teile Titanweißpigment[/FONT]

[FONT=&quot]2 Teile Wachs (hergestellt aus 2 Teilen Balsam-Terpentinöl und 1 Teil weißes Bienenwachs)[/FONT]
[FONT=&quot]2 Teile Gummi arabicum - Lösung (hergestellt aus zwei Teilen Leitungswasser und 1 Teil Gummi arabicum Pulver und wenige Tropfen Konservierungsmittel)[/FONT]
[FONT=&quot]Das Ganze ist intensiv anzureiben und zu vermischen sowie nach Bedarf mit Leinöl oder Titanweißpigment zu ergänzen, um eine möglichst puddingförmige Konsistenz zu erreichen[/FONT]
 

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dr.bindewald

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[FONT=&quot]Wie ist seine Anfertigung in einzelnen Schritten vorzunehmen?

[/FONT]
[FONT=&quot]1. Man starte mit 15 Esslöffeln kaltgepresstem, gereinigtem, hellem Leinöl, das Sie in einen ca. 15 cm großen Mörser mit Stößel einfüllen.[/FONT]
[FONT=&quot]Da hinein geben Sie 10 gestrichene Esslöffel Titanweiß-Pigmentpulver. Anschließend ist dieses mit dem Stößel sorgfältig zu verreiben bis eine weiche Masse entsteht, die nicht fließend aber eine noch leicht gehlartig sein sollte.

[/FONT]
[FONT=&quot]2. [/FONT][FONT=&quot]Dazu kommen soll weißes Bienenwachs - das es in kleinen Kügelchen gibt – sowie Balsam-Terpentinöl.

[/FONT]
[FONT=&quot]Um das entsprechend vorzubereiten ist zunächst im Wasserbad eine Blechdose zu erwärmen. Hierfür reicht sogar eine alte Konservendose vollkommen aus.[/FONT]
[FONT=&quot]Da hinein kommen im Verhältnis zueinander zwei Teile Balsam-Terpentinöl und ein Teil Bienenwachstabletten. Bereits kurzes Erwärmen der Dose im Wasserbad lässt die Wachsteilchen in dem Balsam-Terpentinöl auflösen. Hiernach sollten Sie die Lösung auskühlen zu lassen, wobei sich dann daraus eine sehr weiche Wachspaste bildet.

[/FONT]
[FONT=&quot]3. [/FONT][FONT=&quot]Um das entsprechend vorzubereiten ist zunächst im Wasserbad eine Blechdose zu erwärmen. Hierfür reicht sogar eine alte Konservendose vollkommen aus.[/FONT]
[FONT=&quot]Da hinein kommen im Verhältnis zueinander zwei Teile Balsam-Terpentinöl und ein Teil Bienenwachstabletten. Bereits kurzes Erwärmen der Dose im Wasserbad lässt die Wachsteilchen in dem Balsam-Terpentinöl auflösen. Hiernach sollten Sie die Lösung auskühlen zu lassen, wobei sich dann daraus eine sehr weiche Wachspaste bildet.

[/FONT]

[FONT=&quot] [FONT=&quot]Bilder obere Reihe[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 1 links = Mörser[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 2 rechts = Balsam-Terpentinöl[/FONT]
[FONT=&quot]Bilder untere Reihe[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 1 ganz links = Leinöl[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 2 = [/FONT][FONT=&quot]Titanweiß-Pigmentpulver[/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Bild 3 = Bienenwachs[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 3 ganz rechts = Aufwärmung[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
[/FONT]
 

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dr.bindewald

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[FONT=&quot]4. Um eine geeignete Geschmeidigkeit der Lösung zu erreichen ist dem Ganzen „Gummi arabicum“ beizumischen. Dieses ist in Pulverform zu erhalten und wird mit Wasser im Verhältnis 1:2 aufgelöst.

[/FONT]
[FONT=&quot]Zusätzlich sollte dem noch wenige tropfen Konservierungsmittel beigefügt werden, wenn das fertige Produkt bei längerer Verwahrung nicht verderben soll. Eingesetzt hierfür wurde das Hautpflegemittel und Antiallergicum Euxyl K400, das in flüssiger Form käuflich zu erwerben ist.

[/FONT]
[FONT=&quot]Man gebe ein Teil Gummi arabicum zu zwei Teilen Wasser in ein Glas, rühre das Ganze gut um. Nach einer weiteren Warte- und Ruhezeit für die Lösung von ca. 30 Minuten verfärbt sich diese zu einer braunen Flüssigkeit.
[/FONT]

[FONT=&quot]Bei Bedarf sind jetzt noch einige Tropfen der Konservierungsflüssigkeit beizufügen.[/FONT]

[FONT=&quot]5. Von dieser braunen, dickflüssigen Lösung sind zwei Esslöffel dem bisherigen Mörserinhalt beizufügen und gut zu mischen. [/FONT]

[FONT=&quot]6. Sollte es sich ereignen, dass diese Emulsion möglicherweise etwas zu steif würde, können Sie anschließend dem noch problemlos etwas Leinöl beigeben. Letztlich sollte sich eine puddingartige oder noch geringfügig weichere Konsistenz der weißen Lösung ergeben.[/FONT]

[FONT=&quot]Bild 1 = Gummi arabicum[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 2 = [/FONT][FONT=&quot]Euxyl K400[/FONT]
[FONT=&quot]Bild 3 = [/FONT][FONT=&quot]Gummi arabicum - Lösung[/FONT]


Wollen Sie nun immernoch Flüssigweiß lieber selbst herstellen? Na dann: viel Spaß
 

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