Hoffnungsvoll

Tino

Aktives Mitglied
ich habe mich mal an die Porträts rangetraut und meine Mutter gemalt.
Mei erstes Porträt. Ich habe Sie allerdings nur einmal gesehen.
 

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HaGe

Aktives Mitglied
Wie ... Du hast Deine Mutter nur einmal gesehen?

Hattest Du eine Vorlage, Tino?
Ich finde, dass Dein Portrait eine sehr schöne Farbigkeit hat, die Hauttöne strahlen und auch die Haare sind gut gelungen. Nur, kann es sein, dass der Hals ein wenig zu lang geraten ist?
 

Joachim

Senior Mitglied
Vom Maltechnischen her eine wirklich gute Arbeit. Bei der Anatomie sehe ich noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Joachim
 

Tino

Aktives Mitglied
Danke ich werde dran arbeiten. Ja nur eienmal geshen nach der Wende, da unsere Familie von der Stasi DDR auseinandergirissen wurde und ich nach der Geburt verkauft wurde. Nach Einsicht der Unterlagen flog das alles auf. Nach der Wende haben wir uns getroffen, danach ist Sie verstorben.
Die Malerei und Jesus hilft mir die tiefen Traumatisierungen durch das DDR Regime aufzuarbeiten.
Ich habe beim malen gespürt, dass Sie sich gefreut hat auch wenn das Bild nicht so perfekt ist.
 

HaGe

Aktives Mitglied
Tino, was für eine Lebensgeschichte! Manch einer wäre daran zerbrochen. Wie schön, dass Du durch den Glauben und der Malerei Halt gefunden hast.
 

AnJa

Moderator
Ich habe beim Lesen gerade Gänsehaut bekommen, Tino.
Unglaublich, aber wahr, was es damals bei uns für Schicksale gab.
In meiner Familie auch (mein Bruder musste auch deswegen flüchten und wir haben alle große Nachteile gehabt.)

Kann es sein, dass man bei dem Porträt Deiner Mutter etwas Asiatisches sieht?
Die 1. Begegnung nach der Wende mit ihr muss ja unbeschreiblich gewesen sein.
Das bewegt mich alles sehr, alles Gute Tino.
 

red

Senior Mitglied
Hallo Timo,
Als erstes Porträt ist dir das sehr gut gelungen. Deine Farben gefallen mir sehr gut und auch die etwas ungewöhnliche Ansicht gefällt mir. Die Frisur hast du meisterlich modelliert.
Gerade mit deiner tragischen Lebensgeschichte scheint mir, dass du in diesem Bild deine Traurigkeit, erst von der Mutter getrennt zu werden und dann den frühen Tod hinnehmen zu müssen, versucht hast zu verarbeiten. Ich hoffe, du hast es bei deinen Adoptiveltern einigermaßen gut getroffen. Möglicherweise waren sie kinderlos und konnten dir die Liebe und Fürsorge geben, die ein kleines Kind brauchte.
LG Rainer
 
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