Du hast ja am Anfang Deine Gedanken verständlich und nachvollziehbar gut beschrieben und versuchst, diese Gedanken in einem sehr gut (nach der Überarbeitung noch besser) gemalten Bild darzustellen. Das ist Dir vom "Jetzt" bis in die ferne Zukunft gut gelungen. Was der Wanderer an Gedanken und Erinnerungen mit sich trägt, kann man schreiben, ist aber nicht im Bild ausgedrückt (muss auch nicht bildlich dargestellt werden).
"
Menschen und Dinge verschwinden im Dunkel" - sie sind in Deinem Bild nicht verschwunden, sondern im Halbdunkel liegt eine unglücklich gestürzte (oder verprügelte? verletzte? tote?) Person, um die sich der (herzlose?, nur an seine Zukunft denkende?) Wanderer nicht (oder nicht mehr?) kümmert.
Ich habe keine Ahnung, wie man diese Vergangenheit besser darstellen könnte. Du hast Mut, so etwas realistisch darzustellen, das gefällt mir eigentlich gut, viel besser als das Ausweichen auf Abstraktes, wo sich jeder aussuchen kann, was wohl gemeint ist.
Eigentlich sollte ja hinter einem etwas bestehen bleiben, auf das man mit Stolz zurück blicken kann. Irgendetwas für die Nachwelt, so dass der Mensch nicht umsonst gelebt hat.
Ich wüsste auch nicht, wie man diese Gedanken darstellen könnte.