Lebensweg

MipoArt

Aktives Mitglied
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Acryl auf Leinwand, B 50 cm x H 70 cm, 2024

Die Gegenwart ist klar und deutlich im Licht zu sehen. Auf dem Weg sind Hindernisse erkennbar.

Die Vergangenheit dahinter bricht weg ins Nichts - Menschen und Dinge verschwinden im Dunkel.

Die Zukunft liegt unbestimmt weit vorn im Nebel.
 

Painterling

Forum-Guru
Das Bild drückt sehr gut aus, was du uns zum Bild beschrieben hast. Ich find auch die Armhaltung des Mannes etwas eigenartig.
 

Pinselhansi

Forum-Guru
Über den Inhalt des Bildes will ich nichts sagen, das ist ein tolles Thema. Malerisch hast du es auch drauf. Aber der Mann gefällt mir nicht, der erste Gedanke war: Eine Marionette. Die Armhaltung ist für einen Menschen sehr ungewöhnlich.
 

MipoArt

Aktives Mitglied
Stimmt - der linke Arm fällt besonders auf, aber mir gefällt die ganze Figur noch nicht - werde die nochmal komplett überarbeiten bis es für mich passt
 

Tiermalerin

Senior Mitglied
Ein interessantes Thema gut umbesetzt. Mit der Armhaltung stimmt tatsächlich etwas nicht, die zweite Person im Dunklen vorne sehe ich jetzt erst auf den zweiten Blick. Was mir gut gefällt ist die Lichtstimmung, die etwas dunstige Atmosphäre im Hintergrund und dazu die Sonne vorne, wie früh am Morgen. Alles schön stimmig.
 

AnJa

Moderator
Habe mir das Bild oft angeschaut.

Mich stört die im unteren Bildteil liegende Person!
Ich habe da sofort einen Krimi im Kopf. Sehe zuviel Tatort. :062-wink-2:

Und er geht fröhlich armschwingend los.......
Ich weiß, "Menschen und Dinge verschwinden im Dunkel".
Ist nur mein Eindruck.
Ein interessantes Thema gut umbesetzt. Mit der Armhaltung stimmt tatsächlich etwas nicht,
Das willst du ja noch ändern.
Was mir gut gefällt ist die Lichtstimmung, die etwas dunstige Atmosphäre im Hintergrund und dazu die Sonne vorne, wie früh am Morgen.
Dem stimme ich zu, das wirkt sehr gut.
 

MipoArt

Aktives Mitglied
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Ich habe das Bild überarbeitet: jetzt passt der Wanderer für mich und sieht nicht mehr so Comic - artig aus. Außerdem habe ich den Baum etwas größer gemacht, so dass dieser mit der Figur nicht mehr auf einer Höhe ist - die Komposition finde ich jetzt besser.
 

Pinselhansi

Forum-Guru
Erst mal, der Mann gefällt mir jetzt um Längen besser.
Zum Inhalt, man kann es so und so sehen. Eigentlich sollte ja hinter einem etwas bestehen bleiben, auf das man mit Stolz zurück blicken kann. Irgendetwas für die Nachwelt, so dass der Mensch nicht umsonst gelebt hat.
 
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lady gaby

Senior Mitglied
Aufstehen und weitergehen...ein gut umgesetztes Thema!
Ich finde die Komposition und den Wanderer nun auch viel besser! :thumbsup:
 

AnJa

Moderator
Der Wanderer ist jetzt authentisch.
Auch der größere Baum macht sich gut.
Bei der liegenden Figur hat sich nichts verändert.
 

MipoArt

Aktives Mitglied
Wie @AnJa stört mich diese achtlos im Dunkeln verschwindende Person (ich habe gerade vom Tod einer guten Freundin erfahren)
Es geht in dem Bild nicht speziell um die dargestellte fallende Person, es geht darum, das der Wanderer sich nur im "Jetzt" und nur nach vorne in Richtung Zukunft bewegen kann. Rückwärts in die Vergangenheit zu gehen ist nicht möglich, da diese nicht mehr präsent ist und daher im Bild ins Dunkle (der Vergangenheit) verschwindet (wegbricht). Das bedeutet jedoch nicht, das der Wanderer die Erinnerungen weiter mit sich trägt. Bis zum dargestellt Zeitpunkt ist die verschwindene Person zusammen mit dem Wanderer den Weg oder einen Teil davon gelaufen.
 

Mon

Forum-Guru
Du hast ja am Anfang Deine Gedanken verständlich und nachvollziehbar gut beschrieben und versuchst, diese Gedanken in einem sehr gut (nach der Überarbeitung noch besser) gemalten Bild darzustellen. Das ist Dir vom "Jetzt" bis in die ferne Zukunft gut gelungen. Was der Wanderer an Gedanken und Erinnerungen mit sich trägt, kann man schreiben, ist aber nicht im Bild ausgedrückt (muss auch nicht bildlich dargestellt werden).
"Menschen und Dinge verschwinden im Dunkel" - sie sind in Deinem Bild nicht verschwunden, sondern im Halbdunkel liegt eine unglücklich gestürzte (oder verprügelte? verletzte? tote?) Person, um die sich der (herzlose?, nur an seine Zukunft denkende?) Wanderer nicht (oder nicht mehr?) kümmert.
Ich habe keine Ahnung, wie man diese Vergangenheit besser darstellen könnte. Du hast Mut, so etwas realistisch darzustellen, das gefällt mir eigentlich gut, viel besser als das Ausweichen auf Abstraktes, wo sich jeder aussuchen kann, was wohl gemeint ist.
Eigentlich sollte ja hinter einem etwas bestehen bleiben, auf das man mit Stolz zurück blicken kann. Irgendetwas für die Nachwelt, so dass der Mensch nicht umsonst gelebt hat.
Ich wüsste auch nicht, wie man diese Gedanken darstellen könnte.
 

MipoArt

Aktives Mitglied
Jeder Betrachter wird in die fallende Person seine individuellen Gedanken und Gefühle interpretieren, die diese in ihm spiegelt.
Das die Welt zerbröselt und verschwindet ist hier nur eine bildliche Metapher.
 
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