KarinV
Senior Mitglied
Liebe Happypainter,
die Kompositionen der Altmeister waren für mich schon immer ein faszinierendes Rätsel.
Meine Lehrerin hat gesagt, dass sie ein Raster unterlegt hätten, um daran ihre Motive auszurichten. Raffael wäre der beste gewesen und man könne auf Entdeckungstour gehen, um Bögen und Richtungen von Linien zu entdecken, die nach einem bestimmten System ausgerichtet wurden. Ich konnte Linien entdecken, aber das Grundsystem war und ist mir nach wie vor ein Rätsel.
In meinen Mandalas versuche ich nach einer Struktur vorzugehen und die Motive danach auszurichten. Das mit dem Goldenen Schnitt erschien mir viel zu komplex. Also habe ich häufig die Kreisrosette als Grundstruktur verwendet. Aber der Goldene Schnitt reizt mich doch immer wieder und so habe ich mir dieses Rätsel erneut vorgenommen. Um nicht wieder daran zu verzweifeln habe ich versucht, es für mich so einfach als möglich zu machen.
Ich habe eine quadratische Grundfläche genommen und diese mit einem Proportionszirkel im Goldenen Schnitt aufgeteilt. Die aufgeteilten Flächen habe ich wieder im Goldenen Schnitt aufgeteilt usw. und auf diese Weise die ganze Fläche im Goldenen Schnitt geschachtelt. Das ließe sich bis zum geht nicht mehr verschachteln, aber ich wollte das nicht verkomplizieren und habe nach 21 aufgeteilten Strecken aufgehört. Im Quadrat ergibt das 441 Felder. Es ist ein Raster entstanden aus Quadraten und Goldenen Rechtecken, die sich wieder in Quadrate und goldene Rechtecke usw. aufteilen lassen.
In den Quadraten kann man 1/4-Kreise ziehen und mit dem größeren Nachbarquadrat-1/4-Kreis tangential anschließen usw. und damit eine goldene Spirale erzeugen.
Ob das nun die Vorgehensweise der Altmeister war, weiß ich nicht. Es ist jetzt zumindest einmal meine eigene Mandala-Grundstruktur.
In mein Grundraster habe ich noch Hauptdiagonalen von den Ecken zu den Goldenen-Schnitt Randpunkten ( und untereinander) gezogen. Diese Diagonalen gehen exakt durch die Kreuzungspunkte des Rasters. Auf diese Weise kann man das Raster ebenfalls weiter verschachteln, denn wenn die Diagonale nicht durch einen Rasterschnittpunkt geht, so ist das entweder ungenau gezeichnet oder eben ein Kreuzungspunkt mit einer noch nicht eingezeichneten weiteren Linie.
Der Proportionszirkel war mir zu ungenau, weshalb ich ein Excel-Diagramm erstellt habe, das mir die Maße für die Felder errechnet.
Ich habe mich bei meinen ersten Gehversuchen auf die Quadrate und die 1/4-Kreise konzentriert und Spiralen gezeichnet. Dabei war mir nicht so wichtig, ob das nun wirklich Goldene Spiralen nach Lehrbuch sind, sondern habe das so genommen, wie es nach meinem Raster gepasst hat. Ich wollte das nicht noch mehr verkomplizieren.
Zuerst habe ich ein Transparentpapier auf meine Rasterzeichnung gelegt, um das Raster sauber zu erhalten. Als das dann so einigermaßen funktioniert hat, habe ich erneut ein Raster gezeichnet und darauf dann das Mandala.
Um es nicht zu verderben habe ich nur zaghaft mit den Linien gespielt. So möchte ich es lassen und bin neugierig was beim nächsten entsteht.
die Kompositionen der Altmeister waren für mich schon immer ein faszinierendes Rätsel.
Meine Lehrerin hat gesagt, dass sie ein Raster unterlegt hätten, um daran ihre Motive auszurichten. Raffael wäre der beste gewesen und man könne auf Entdeckungstour gehen, um Bögen und Richtungen von Linien zu entdecken, die nach einem bestimmten System ausgerichtet wurden. Ich konnte Linien entdecken, aber das Grundsystem war und ist mir nach wie vor ein Rätsel.
In meinen Mandalas versuche ich nach einer Struktur vorzugehen und die Motive danach auszurichten. Das mit dem Goldenen Schnitt erschien mir viel zu komplex. Also habe ich häufig die Kreisrosette als Grundstruktur verwendet. Aber der Goldene Schnitt reizt mich doch immer wieder und so habe ich mir dieses Rätsel erneut vorgenommen. Um nicht wieder daran zu verzweifeln habe ich versucht, es für mich so einfach als möglich zu machen.
Ich habe eine quadratische Grundfläche genommen und diese mit einem Proportionszirkel im Goldenen Schnitt aufgeteilt. Die aufgeteilten Flächen habe ich wieder im Goldenen Schnitt aufgeteilt usw. und auf diese Weise die ganze Fläche im Goldenen Schnitt geschachtelt. Das ließe sich bis zum geht nicht mehr verschachteln, aber ich wollte das nicht verkomplizieren und habe nach 21 aufgeteilten Strecken aufgehört. Im Quadrat ergibt das 441 Felder. Es ist ein Raster entstanden aus Quadraten und Goldenen Rechtecken, die sich wieder in Quadrate und goldene Rechtecke usw. aufteilen lassen.
In den Quadraten kann man 1/4-Kreise ziehen und mit dem größeren Nachbarquadrat-1/4-Kreis tangential anschließen usw. und damit eine goldene Spirale erzeugen.
Ob das nun die Vorgehensweise der Altmeister war, weiß ich nicht. Es ist jetzt zumindest einmal meine eigene Mandala-Grundstruktur.
In mein Grundraster habe ich noch Hauptdiagonalen von den Ecken zu den Goldenen-Schnitt Randpunkten ( und untereinander) gezogen. Diese Diagonalen gehen exakt durch die Kreuzungspunkte des Rasters. Auf diese Weise kann man das Raster ebenfalls weiter verschachteln, denn wenn die Diagonale nicht durch einen Rasterschnittpunkt geht, so ist das entweder ungenau gezeichnet oder eben ein Kreuzungspunkt mit einer noch nicht eingezeichneten weiteren Linie.
Der Proportionszirkel war mir zu ungenau, weshalb ich ein Excel-Diagramm erstellt habe, das mir die Maße für die Felder errechnet.
Ich habe mich bei meinen ersten Gehversuchen auf die Quadrate und die 1/4-Kreise konzentriert und Spiralen gezeichnet. Dabei war mir nicht so wichtig, ob das nun wirklich Goldene Spiralen nach Lehrbuch sind, sondern habe das so genommen, wie es nach meinem Raster gepasst hat. Ich wollte das nicht noch mehr verkomplizieren.
Zuerst habe ich ein Transparentpapier auf meine Rasterzeichnung gelegt, um das Raster sauber zu erhalten. Als das dann so einigermaßen funktioniert hat, habe ich erneut ein Raster gezeichnet und darauf dann das Mandala.
Um es nicht zu verderben habe ich nur zaghaft mit den Linien gespielt. So möchte ich es lassen und bin neugierig was beim nächsten entsteht.
), die darin enthalten sind, falls mir nicht zwischendurch die Lust ausgeht oder Gehirnwindungen durchbrennen.