Tanne im Schnee

GeorgP

Aktives Mitglied
Das hänge ich jetzt mal ganz frech in den Bereich "Pastellkreide, obwohl es mit Zeichenkohle, Weißkreide und Rötel gemalt wurde - unter ausgiebigem Gebrauch von Fixativ.

Tanne.jpg
Tanne im Schnee
Gemalt wurde auf Pastellpapier von ?, die Größe ist A4, irgendwas um die 150 g/m².
 

canvas

Senior Mitglied
Ich denk mal dass hier noch keiner geantwortet hat, könnte am Motiv liegen.
Der heurige Sommer schwindet so langsam dahin und ich persönlich will noch nicht an den Winter denken ... buhu! :062-wink-2:

Also der Baum und der Vordergrund sind sensationell, der Hintergrund sieht stiefmütterlich behandelt aus. Das stört in diesem Fall die harmonische... W...w...weihnachtsstimmung (kriegs kaum raus :tearsofjoy:). Mir gefallen übrigens die vielen Farben vom Sch...sch...schnee.
 

Mon

Forum-Guru
Ja-buhuu, noch nicht an Winter denken! Bei der einsamen schneebedeckten Tanne, die mir gut gefällt, finde ich auch die rosafabenen Schatten interessant und gut.
 

Inascha

Aktives Mitglied
das erinnert mich an meine Maler-Freundin, sie sagte vor Jahren:
bei Schnee nicht nur blaue Schatten anlegen, immer etwas Rot
einmischen, denn er hat immer auch Wärme.

Du kannst es, lieber Georg!
 

Tiermalerin

Aktives Mitglied
Ich weiß nicht was ihr alle habt, ich liebe den Winter! Dein Bild ist so herrlich schön erfrischend. Die Farben gefallen mir auch und die Komposition ist sehr gut gelungen. Es vermittelt dadurch so eine entspannende Ruhe. Sehr schön.
 

Painterling

Senior Mitglied
Haben wir denn schon Winter und ich habe es nicht gemerkt?
Egal die Tanne wirkt gut und unter der Schneelast bleibt sie auch lange frisch oder endet dann doch noch als Weihnachtsbaum.
Bei deiner Tanne gefällt mir vor allen Dingen die Lichtführung . Der rote warmes Ton gibt dem Bild trotz des Winters einen Hauch von Wärme.
 

Jam_ART

Forum-Ikone
Schönes Schneebild mit stolzer Tanne/Fichte ?
Der "dunkle Tann" im HG sieht a bissl aus wie "Sturmgeschlägert"... :080-cool:
 

GeorgP

Aktives Mitglied
Vielen Dank für Euren Besuch!

Es ist immer wieder interessant, wie Ihr den Finger direkt auf die wunde Stelle legt. Der Hintergrund...

Eigentlich sollte es gar keiner werden. Dann sollten nur ein paar hohe Tannen am Horizont stehen und schließlich sollte es doch mehr werden und quasi einen dunklen Kontrast zu der Schneetanne bilden.

Leider hatte ich nicht im Blick, dass irgendwann das Papier gesättigt war und rein gar nichts mehr annahm und auch nichts mehr verwischt werden konnte.

Natürlich ist es irgendwo ein Stilbruch, bei 35°C im Schatten ein Schnee- und Winterbild zu malen. Aber es war wie eine kalte Apfelschorle nach einer Wanderung: erfrischend und belebend. Vielleicht sollte man öfter antizyklisch malen?
 
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